24. Internationale Deutsche Meisterschaft im 30. Minuten Ergorudern
Goldmedaille für Bastian Steinmaßl
Die Teilnahme bei den internationalen Deutschen Meisterschaften im 30-Minuten Ergometer-Rudern in Starnberg ist für viele Ruderer der Saisonhöhepunkt der Wintersaison, in der sie einen Großteil des Trainings auf dem Trockenen verbringen. Der anspruchsvolle Wettkampf verlangt nicht nur körperliche Höchstleistung, sondern auch mentale Stärke. Hier zeigt sich, wer über Monate hinweg konsequent gearbeitet hat.

Basti auf dem Stockerl zwischen seinen Kontrahenten vom Ammersee und aus Vilshofen
Bei den Jungen 13 Jahre Leichtgewicht verteidigte Bastian Steinmaßl seinen Sieg vom letzten Jahr in einem souveränen Wettkampf,
bei dem er von Anfang an auf Platz eins lag und das Feld kontrollierte.
Andreas Häusl erreichte nach einem harten und kräftezehrenden Kampf in der Schlussphase Platz fünf.
Für seinen ersten Ergocup ist dies eine großartige Leistung.
Bei den Jungen 14 Jahre hielt sich Felix Stief lange aussichtsreich im Rennen.
Bis drei Minuten vor Schluss lag er auf Rang vier,
musste dann jedoch den hohen Belastungen Tribut zollen und die letzten Minuten entkräftet aussetzen.
Trotz dieses Rückschlags erreichte er noch Platz sechs.
Maximilian Tradler, erst seit kurzer Zeit Mitglied der Trainingsmannschaft, behauptete sich in einem 15-köpfigen Teilnehmerfeld konstant auf Rang elf.
Im Schlusssprint mobilisierte er nochmals alle Reserven und machte wichtige Meter gut.

Felix mobilisiert seine letzten Kräfte
Spannende Entscheidungen gab es auch bei den 15- bis 16-jährigen Juniorinnen im Leichtgewicht.
Jasmin Hackl lieferte sich ein packendes Duell um Platz zwei.
Am Ende fehlten lediglich 55 Meter zum Vizetitel. Rang drei bedeutete dennoch einen großen Erfolg.
Franziska Steinmaßl kämpfte bei den Juniorinnen 15/16 Jahre ebenfalls bis zum Schluss um einen Podestplatz.
Mit nur 27 Metern Rückstand musste sie sich schließlich mit dem vierten Platz zufriedengeben.
In der Altersklasse der Junioren 15/16 Jahre zeigte Nicolas Wolf zunächst eine dominante Vorstellung.
Bis zur Rennhälfte führte er das elfköpfige Feld souverän an.
Doch nach sieben Stunden Indoor-Wettbewerb hatte sich die Halle auf über 24 Grad aufgeheizt,
was die Bedingungen zunehmend erschwerte.
In der zweiten Rennhälfte machte ihm die Hitze sichtbar zu schaffen,
sodass sein Konkurrent aus München vorbeiziehen konnte.
Mit großem Kampfgeist sicherte sich Nico dennoch den zweiten Platz.

unsere erfolgreiche Trainingsmannschaft v.l.n.r: Felix Stief, Andreas Häusl, Maximilian
Tradler,
Nico Wolf, Bastian Steinmaßl, Franziska Steinmaßl, Jasmin Hackl, Paula Wurm
Die starke Gesamtleistung der Waginger Trainingsmannschaft ist nicht zuletzt auf das intensive und strukturierte Wintertraining unter der Leitung von Trainerin Shania Ghandour zurückzuführen. Entsprechend motiviert und bestens vorbereitet blickt das Team nun auf die bevorstehende Rudersaison.