Rudern zwischen Bad Honnef und Duisburg

Albert hatte die Idee, dass wir eine Tour zu unseren Heimatvereinen WSV Honnef und Duisburger Ruderverein machen sollten. In der vergangenen Woche war es soweit und Albert und Sebastian fuhren zunächst nach Bad Honnef.

Auf dem Rhein

Auf dem Rhein vor dem Drachenfelsen bei Bad Honnef

Dort kamen zu Alberts Begrüßung gleich 10 seiner ehemaligen Trainingspartner und Trainingskinder. Wir fuhren in zwei Fünfern den Rhein hinauf bist fast zu der berühmten Brücke von Remagen oder besser deren Ruinen. Es ging vorbei an ehemaligen Ministerien, an Thomas Gottschalks ehemaliger Villa, ... Und nach hinten sah man den Drachenfels als bekanntesten Berg des Siebengebirges. Eine malerische Aussicht an diesem warmen Sommerabend.

Der Rhein hatte wenig Wasser und die Schiffe hatten sich auffällig zurück gehalten. Uns sind nur drei Schiffe begegnet. Nach dem Anlegen saßen wir noch zusammen und haben über alte Zeiten, den Gegenbesuch der Honnefer bei uns im September und eine mögliche gemeinsame Wanderfahrt im nächsten Jahr gesprochen.

Am zweiten Tag durften wir noch eine Runde um die Insel Nonnenwerth in einem Riemenvierer ohne Steuerman rudern. Sehr schön, insbesondere durch den Zwischenstopp mit Einkehr an einer netten Strandbar.

Auf dem Weg nach Duisburg haben wir noch am Neusser Ruderverein angehalten, dem Verein meines Vaters, wo ich vor vielen Jahren zum ersten Mal ein Ruderboot gesehen hatte. Der Neusser Ruderverein ist einer der größten Rudervereine in NRW und wir durften im Dreier mit Michael Stoffels, dem Fachressortvorsitzenden Ruderreviere, Umwelt, Technik und Klima im DRV nach Remagen und zurück Rudern. Er wußte viele spannende Geschichten vom Rudern auf dem Rhein zu erzählen.

Als letzte Station sind wir dann beim Duisburger Ruderverein auf der Regattabahn in einem Doppelzweier gerudert. Die Regattabahn war schon für die U23 Ruder-WM in dieser Woche vorbereitet und wir konnten in dem Albanosystem unsere Runden drehen. Ein starker Kontrast zum Rudern auf dem Rhein.

Insgesamt waren wir 50 km auf dem Wasser unterwegs. Vielleicht wiederholen wir die Tour in den nächsten Jahren noch einmal. Vielleicht kommen dann noch einige mit?