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Donauwanderfahrt und 3. Sternfahrt zum RV Pirat in Wien.                       

Juni 2010            Bericht von Monika Linde  

Wenn bei 30 Grad im Schatten 2 Ruderinnen und 2 Ruderer vom Waginger RV sich um 12.00 Uhr mittags beim Kirchenwirt  in Gottsdorf zum Essen treffen ist das kein Zufall, sondern der Auftakt zu einer Ruderwanderfahrt. Peter Hinterstoisser ist unser Hintermann.
Hier vor Ort werden Einzelheiten für die nächsten Stunden und Kilometer auf Wasser besprochen.
Der Kirchenwirt ist direkt an der Donau und ich kann mir während des Essens schon mal anschauen was alles so los ist auf der Donau.
Donauwellen,  soweit meine Augen schauen können. Reichlich Schiffe sind unterwegs, da die Tage vorher ein Schifffahrtsverbot, wegen des Hochwassers, galt.
Jetzt gibt es Essen, ich habe eine Backhendlkeule bestellt, vielleicht hätte ich besser eine Entenkeule ausgewählt, da Enten Erfahrung mit Wellengang haben!
Gegen 14.00 Uhr treffen wir am Pöchlarner Bootshaus ein. Wir, d.h. Gudrun O., Peter H., Albert K. und Monika L., wollen heute noch von Pöchlarn nach Dürnstein (ca.37km) rudern. Mitten durch die Wachau.
Britta vom RV Pöchlarn wird uns steuern. Oh, wie gut sagt mir meine innere Stimme, eine " Donauexpertin ", denn bei diesen Wellen und vielen Schiffen könnte ich nicht steuern, da fehlt einfach die Erfahrung.
Bisher kenne ich nur Seewellen und habe einige Wanderfahrten auf dem Inn mitgemacht, doch das hier ist neu für mich.
Das Boot haben wir inzwischen samt Skulls, Bug-und Heckabdeckplatten und unseren wasserfesten Säcken, zu Wasser gebracht. Wir steigen ins Boot eingecremt mit Sonnenschutzfaktor minimum 30, Kopfbedeckungen und reichlich Wasser zum Trinken.
Die Sonne brennt es ist echt heiß und schwül.
Fertig zum Einsteigen und der Fluß hat uns, die Strömung nimmt uns mit, Britta steuert, die Mannschaft rudert und mein flaues Gefühl im Magen ist weg. Es macht richtig Spaß.
Die Strecke durch die Wachau ist wunderschön. Kilometerlang Weingärten an den Hängen im Wechsel mit Laubbäumen, markanten Felsen, Kirchen, Burgruinen und Klöstern (u.a. Kloster Melk ist riesig).
Des Öfteren müssen wir Ruder halt machen um das Boot über die großen Wellen "schaukeln" zu lassen.
Bevor ich mich versah waren wir in Dürnstein. Die haben ein beeindruckendes Bootshaus und alle Tore standen für uns offen. Die Tore waren auch geöffnet um die Halle zu lüften und zu trocknen, da das Hochwasser bis in die Halle ging.
Kaum zu glauben, da wir das Boot gerade über einen Treppenaufgang  mit mindestens 20 Stufen hochgetragen haben. Welche Wassermassen müssen das gewesen sein.
Das Boot bleibt hier bis morgen und wir gehen duschen und ab zum Heurigen. Stärken und entspannen für den nächsten Tag. Da gab es Schafsfrischkäse auf Salat mit "Wachauern", Wein, Wasser und Traubensaftschorle.  Nach der Schwüle des Tages zog noch ein fetziges Gewitter über uns weg.
Peter ... und Britta haben uns nach Pöchlarn zurückgefahren, damit wir im Bootshaus nächtigen konnten.  Sonntag, 5.00 Uhr morgens Aufstehzeit, zusammenpacken und gut frühstücken.
Denn heute ist Sternfahrttag zum RV Pirat Wien. Das heißt Ruderer aus verschieden Vereinen und Richtungen errudern sich eine Punktewertung. Je nach Anzahl der Teilnehmer, Kilometer , flußab oder flußauf gibt  es unterschiedlich Punkte.
Peter H. startete in einem ungesteuerten Männer Vierer bereits um 6.00 Uhr ab Pöchlarn.
Unsere Truppe mit neuer Besetzung Birgit , Bertold, Gudrun, Albert und ich legen um 7.00 Uhr in Dürnstein los.
Auf nach Wien (ca. 70km) !
Etwas weiter flußabwärts starten noch zwei  Pöchlarnboote.
Das Wetter ist perfekt, es regnet nicht, der Himmel ist großenteils bewölkt so können wir stundenlang rudern ohne Hitzeschäden.
Die Strecke führt vorbei an historischen Bauten und einigen Kraftwerken und entsprechenden Staustufen.
Krems-Altenwörth-Tulln-Greifenstein-Korneuburg nach Langenzersdorf zu den "Wiener Piraten".  Spätestens 16.00 Uhr müssen alle dort anlegen um gewertet zu werden, sonst gibt es keine Punkte.
Das Donaustück bis zu den Piraten hat einige Umsetzstellen. Raus aus der Donau und rüber in den Altarm. Unsere Füße mussten jedes mal durch muffigen Schlamm stapfen, der vom Hochwasser hinterblieben ist. Nicht so schön . . .!
(Kleine Anmerkung ein Altarm ist ein abgeschnürtes Flußstück)
Unsere Mittagspause haben wir gegen 13.00 Uhr in einem am Wasser gelegenem Lokal nahe Greifenstein gemacht.
Da saßen bereits erholt und gestärkt die weiter vor uns gestarteten Pöchlarner. Bevor unsere Restenergien schwanden haben wir das Lokal relativ zügig wieder  verlassen. Jetzt begegnen uns zunehmend mehr Ruderer, davor hatte ich den Eindruck wir sind allein mit Sportmotorbooten, Schaufelraddampfern, Ausflugsschiffen und diesen verflixt langen Frachtkänen unterwegs.
Ca. 14.30 Uhr sind wir am Zielsteg , es wird grundsätzlich gegen die Strömung angelegt sonst hat man keine Chance. Das hat eine eigene Dynamik und für mich  erstaunlich, dass  es so gut klappt. Sind halt alles Flußruderer hier im Boot.
Geschafft!
Wir sind an Land und haben festen Boden unter den Füssen. Ein Irrtum. Mein Gleichgewichtsorgan spielt mit  mir noch stundenlang  Wellenschaukeln, der Boden unter meinen Füßen bewegt sich. Trotzdem gefällt es mir den ankommenden Booten zuzusehen, dabei kann ich mich über das Terrassengeländer lehnen und meinen Rücken entlasten. Jetzt wird sich unterhalten Kaffee und Kuchen geholt und einfach nur noch genossen. So lange sitzt man gewöhnlich ja nicht im Boot, wobei es Leute gibt die das besser können als barfuß  laufen.
Ein zufriedenes Gefühl bleibt, es hat richtig Spaß gemacht. Wir reisen mit neuen Eindrücken und einem Gefühl von Kurzurlaub wieder nach Hause.
Danke an die ganze nette Truppe aus Pöchlarn und natürlich an Peter H., das war eine echt gelungene Unternehmung.

Bilder findest du unter www.wrc-pirat.at

 

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Inn-Wanderruderfahrt am 5.Sept. 2009

Johann Kaindl                                                                                                          zu den Bilder

 Diese Strecke zwischen Kufstein und Wasserburg wurde schon öfter von Waginger Rudern befahren. Letztes Jahr wurde wetterbedingt nichts daraus, aber heuer klappte es wieder:

    

 Am 5. September fuhren wir (Alois, Heidi, Ingrid, Monika, Peter, Sigrid, Sylvia und ich) kurz nach 7.30 Uhr am Seeteufel mit dem Beerbus los, den Alois noch kurzfristig organisieren konnte. Die erste Einstiegsstelle in den Inn, bei Kufstein (Langkampfen) war nicht so leicht zu finden, so dass es fast 10 Uhr wurde, bis es losging. Dann allerdings ging es mit Unterstützung des Fließgewässers rasch dahin. Erstes Umsetzen in Oberaudorf, zweites Umsetzen in Brannenburg. Auf der dritten Etappe wurde am Happinger See zum Mittagessen beim Seerestaurant Hubertus angelegt. Nach einem guten Mittagessen wurde die 3. Etappe noch vervollständigt, nur noch ein Übersetzen über den Inn zum Kraftwerk Thansau. Die nächste Umstiegsstelle war Vogtareuth. Das auf der 5. Etappe geplante Anlegen beim Fischerstüberl (vor dem Kloster Attel) war mangels Anlegestelle nicht möglich, sodass es zur letzten Ausstiegsstelle am Ziel Wasserburg weiterging. Hier bestand noch die Möglichkeit, im angenehm kühlen Inn ein erfrischendes Bad zu nehmen.

     

 Am Abend gingen wir – wie sich das nach einer anstrengenden Wanderfahrt gehört -  zum gemütlichen Teil über. Bei der Einkehr beim Huberwirt am Kellerberg / Wasserburg haben alle dann die schöne Wanderfahrt nochmals vorbeiziehen lassen. Alle waren sich einig, dass dies eine der abwechslungsreichsten und landschaftlich schönsten Wanderfahrten ist. Zuerst bei Kufstein immer den Zahmen und den Wilden Kaiser im Blick, dann vorbei am Kranzhorn und lange Zeit der Blick zum Wendelstein, die überdachte Fußgängerbrücke bei Erl, dann die Klöster Rott am Inn und Attel und zum Schluss der Blick auf die Stadt Wasserburg vom Kellerberg.

 Vielen Dank an Peter für die perfekte Organisation, an Alois für die Organisation des Busses und an alle die, die ganz einfach dabei waren.                 

     

 

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08.08.2009 Nessi auf der Salzach                      zu den Bildern

 Am 8. August war es wieder mal soweit für eine Wanderfahrt auf der Salzach, da wurde ich von den Wagingern zum Saalachspitz gebracht. Als Peter mit den Gästen aus Deggendorf eintraf brachte man mich zum Wasser. Es gab sogar die Überlegung mit mir einen abgetriebenen Hund vom gegenüberliegenden Ufer Hochzurudern, was dann doch die Feuerwehr erledigte. So hatte meine Mannschaft während der Sonnencremsalbung und dem warten auf die Autoversetzkompanie genug zum >lästern< .Sabine und Gerhard warteten schon fünf Jahre auf diese Fahrt. Mal gab es Termin- das nächstemal Wasserstandsprobleme. Auch für den Sepp Wagner aus Rosenheim und für den Hans Kaindl aus Waging war es das erste Mal. Nur der Peter und der Albert hatten schon Salzach - Erfahrung.

 Bei der ersten Etappe unter der sehenswerten Stahlbrücke (Oberndorf/ Laufen 1902 von Prinzregent Luitpold schön renoviert) saß besser stand Krumscheid am Steuerplatz, der in der Salzachschleife Oberndorf von Peter abgelöst wurde. Den bald hatten wir eine Stromschnelle zu meistern, die Peter geschickt mit nur wenigen Spritzern durchfuhr, diese Sohlschwelle musste ich bei meiner letzten Fahrt ohne Vorahnung das erste Mal meistern. Schlagfrau Sabine wechselte mit Peter auf dem Wasser und steuerte später in die Götzinger Achen (km 27,8) die der Ausfluss des Waginger Sees ist, zum großen Wechsel. Albert rein, Hans raus und Gerhard am Steuerplatz, am Kloster Raitenhaslach vorbei, ehe ich gegenüber von Burghausen an einer Rampe  abermals anlanden musste.

          

 Diesmal wurde ich ans Ufer gelegt und meine Mannschaft kehrte zum Mittagessen mit Blick zur Burg und Stadtpanorama ein. Von den Hochwassermarken am Brauhaus gegenüber beeindruckt und gestärkt trafen alle wieder bei mir ein.

     

 Bei der letzte Etappe machte Sepp Landdienst nachdem er der Crew aufs Wasser geholfen hatte. Schon kam der Kreuzfelsen in Sicht, den ich mit respektvollem Abstand nehmen durfte. Meine Mannschaft hatte trotz der tollen Steilwand aus Konglomerat mit vielen Höhlen auch noch genug Aufmerksamkeit für die Strömung und so kam ich heil in den Auenbereich. Die letzten Kilometer auf der Salzach und auf dem gestauten Inn waren dank leichten Gegenwinds kein Problem. In Braunau wurde ich wieder auf den Hänger verladen. Peter brachte Gerhard noch zum WOMO und man traf sich zu einem schönen Abschluß im Gasthaus Putscher in Ranshofen.

Am nächsten Vormittag hat mich Peter mit viel Wasser von dem feinen Salzachsand befreit und wieder im großen Stall beim Bauern in Taching untergebracht, wo ich schon sehnsüchtig auf neue Fahrten warte.

Eure Nessi

 

 

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Innfantasie statt Wanderfahrt am 1.August 
Von Heidi Kirner                                                                                                
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Eigentlich wollten wir die Innfantasie mit einer Wanderfahrt verbinden doch wegen zu wenig Teilnehmern hat Peter noch kurzfristig die Teilnahme zur 2.Etappe mit einem Boot dem Schirmherr Johann Dettendorfer zugesagt. 
(Innfantasie ist ein Kunst- und Kulturobjekt zur Einstimmung auf die Landesgartenschau 2010 wobei ein Kunstobjekt Namens Botschaft auf einer Fähre in 3Etappen begleitet wird) Bei schönstem Sommerwetter sind wir (Peter, Sigrid, Alois und ich) am frühen Nachmittag nach Nußdorf/Inn zur Ablegestelle gefahren. Bei unserer Ankunft gegen 16°° haben sich auch gleichzeitig die teilnehmenden Boote, 2Boote v. Rosenheimer u.2Boote vom Priener Ruderverein eingefunden. Nach Besprechung mit dem Schirmherr über den Ablauf sind wir gegen 17°° Ca. 12km Flussaufwärts nach Oberaudorf gerudert. Der Sepp vom Rosenheimer 
Verein hat uns im Vierer mit Steuermann tatkräftig unterstützt worüber wir sehr dankbar waren. Nach der schweißtreibenden Auffahrt haben wir uns bei einem gemeinsamen Picknik gestärkt. Nachdem wir die Boote mit dem bereitgestellten Blumenschmuck dekoriert hatten sind wir gegen 20°°zur Begleitung der Fähre gestartet. Es war für uns ein unvergessliches 
Erlebnis bei einbrechender Dunkelheit, beidseitig am Ufer begleitet von Fackelläufern, Radfahrern, klatschenden Zuschauern, der Dettendorfer Blasmusik auf der Plätte und einem kräftigen Abendrot in Nußdorf von vielen applaudierenden Zuschauern und Böllerschüssen empfangen zu werden. 
Anschließend haben wir uns am Bootshafen, wo das Schiffleutfest stattfand noch gestärkt und 
das schöne Erlebnis ausklingen lassen.

   

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Wanderfahrt am Tegernsee, Samstag  11. Juli 2009        zu den Bildern

 Am Samstag, dem 11. Juli 2009 machten wir (Sylvia, Heidi, Peter und ich) uns um 8.30 Uhr vom Parkplatz Seeteufel auf den Weg zum idyllisch gelegenen Tegernsee etwa 50 km südlich von München.

Die Wettervorhersage war ‚sosolala‘,  wir ließen uns aber davon nicht beirren und wurden schlussendlich  mit einer schönen Wanderfahrt belohnt!

Im Ruderverein Tegernsee von 1949 e.V. angekommen wurden wir bald, wie vereinbart, sehr freundlich von Kathrin empfangen. Sie öffnete uns mit Eingabe eines elektronischen Codes sowohl die Türe zum Bootshaus als auch die Tür des zum etwas Richtung See hin versetzten kleinen Häuschens . Dieses ist mit einer Kochnische, Tischen und Bänken ausgestattet und bietet nette Aufenthalte für die Mitglieder des Vereins. Dann wies uns Kathrin einen C-Vierer ohne Stm. zu und zeigte uns das gepflegte Bootshaus mit vielen schönen Holzbooten und auch 2 venezianischen Gondeln.

Um 10.30 Uhr ging es dann los mit unserer Wanderruderfahrt dem Ostufer des Sees entlang über Tegernsee Richtung Gmund.
Es herrschten ideale Ruderbedingungen, trotzdem hatten wir Umziehsachen und Regenzeug dabei. Da der See nicht allzu lange ist, kamen wir dann mit Freude auf einen kleinen Imbiss an unserem Ziel, einem thailändischen Lokal, am anderen Ende des Tegernsees an.
Wir labten uns an Honigbutterkuchen, heißer Suppe und frisch zubereitetem Gemüse mit Scampi thailändischer Art (etwas scharf) und genossen den Blick auf die reizvolle Umgebung und den malerischen See. Dass zwei ordentliche Schauer, welche aber nur sehr kurz waren, niedergingen, während wir unsere Mahlzeit bei den herzlichen Gastgebern einnahmen, störte uns überhaupt nicht – im Gegenteil, wir genossen das so richtig, schlemmten und relaxten ausgiebig.
Als sich die Wolken wieder lüfteten und ein kleines Stückchen Blau am Himmel sichtbar wurde, beschlossen wir, unsere Seerundfahrt rasch fortzusetzen, zumal es weiter hinten auch nicht gerade rosig aussah.
Der See präsentierte sich nun wunderbar ruhig, nur die Holzskulls älterer Bauart forderten unsere Kraft und Geschicklichkeit in der Phase des Aufdrehens schon etwas, vor allem deshalb, weil die Dollen schon über einen längeren Zeitraum keine Schmierung mehr genossen haben dürften.
Nichtsdestoweniger machte uns auch das Zurückrudern unheimlich viel Spaß, wir waren immer bei bester Laune und der Tegernsee wird uns in schöner Erinnerung bleiben, die wir nicht missen möchten.

Zum Abschied kehrten wir dann noch beim Bräustübl in Tegernsee ein und ließen uns dort gute Salate und andere Häppchen munden.

Dank einer höchst angenehm empfundenen Rückfahrt in Sylvias Automatik-Mercedes waren wir gegen Abend wohlbehalten im Strandbad Seeteufel zurück.

Vielen Dank dem Ruderverein Tegernsee und der netten Mannschaft, welche um ein schönes Wanderrudererlebnis reicher wurde.

Sigrid Hinterstoisser

     

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Chiemseewanderfahrt 2009                           zu den Bildern

Am Karsamstag dem 11. April startete der Waginger Ruderverein mit der schon traditionellen Ruderwanderfahrt am Chiemsee seine Wanderrudersaison.

Bei herrlichem Frühsommerwetter trafen sich insgesamt 21 RuderInnen bei unseren Ruderfreunden in Prien, 5 RuderfreundInnen aus Deggendorf, 12 Waginger und 4 vom ortsansässigen Priener Ruderverein. Nach kurzer Besprechung über die beste Inselroute – es blies ein böiger Wind von der Kampenwand her aus südlicher Richtung – erfolgte die Einteilung der Mannschaften und so konnten die 6 Boote (3 Gig-Vierer mit Steuermann, ein fußgesteuerter Dreier, ein Gig-Zweier und ein Einer) relativ zügig  und mittels Bootswagen auch komfortabel zu Wasser gebracht werden.

 Um etwa 10.15 Uhr begann die gemeinsame Fahrt dem Ufer entlang Richtung Bernau. Nach weiteren 2 km querten wir den See zur Herreninsel und beim Blick auf das Schloss Herrenchiemsee durch eine schmale Waldschneise ließ auch der Wind merklich nach. Die Weiterfahrt erfolgte rund um die Fraueninsel, wo wir an der Westseite kurz vor Mittag anlegten. Auf der nach Süden hin gelegenen Terrasse eines bekannten Restaurants erwarteten uns österlich gedeckte Tische und die große Auswahl an köstlichen Gerichten ließ so manchem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Gut gestärkt nahmen wir die für den Nachmittag geplante Fahrt durch die 3 Priener Buchten in Angriff. Der Chiemsee präsentierte sich in bester Verfassung, nahezu spiegelglattes Wasser, über 20 Grad im Schatten und im Hintergrund das prächtige Panorama der Chiemgauer Berge ließen keine Wünsche offen.

In der Schafwaschener Bucht wartete noch eine besondere Überraschung auf uns. Der ortskundige Mathias führte uns durch die Mündung der Prien rd. 1 km stromauf durch die herrliche Auenlandschaft, eine Fahrt, die nur durch den hohen Seewasserspiegel im Frühjahr möglich ist.

Nach insgesamt 24 geruderten km waren doch viele froh, wieder an Land zu kommen und die eine oder andere Blase an den Händen gehört halt zu den „normalen“ Blessuren im Rudersport.

 Der gemütliche Ausklang in einem nahegelegenen Fischerstüberl bescherte uns noch einen ungeplanten Kneippgang, der hohe Wasserstand hatte nämlich den Uferweg auf eine Länge von ca. 200 m bis zu 20 cm überflutet. So hieß es eben Schuhe ausziehen und Hose hochkrempeln.

Abschließend möchten wir uns bei den Prienern sehr herzlich für die zur Verfügung gestellten Boote und die nette Gastfreundschaft bedanken. Einladungen nach Deggendorf und Waging wurden selbstverständlich ausgesprochen und die weitere Zusammenarbeit bei kommenden Wanderfahrten allseits begrüßt.

 Peter Hinterstoisser

Wanderruderwart.

 Teilgenommen haben:  Ingrid, Heidi, Sylvia, Ulla, Sigrid, Holger, Robert, Thomas, Hans, Volker, Alois und Peter vom Waginger Ruderverein, Sabine, Katrin, Marianne, Christian und Gerhard vom Deggendorfer Ruderverein sowie Barbara, Tobias, Martin und Mathias vom RV Prien.

   

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