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Anke Molkenthin siegte im Frauen Doppelvierer und im Mixed Doppelzweier bei der Euro Masters Regatta
Inoffiziell wird die Regatta auch als Europameisterschaft für Masters Ruderer betitelt, doch gibt es jeweils im Acht-Boote-Feld Abteilungssieger und somit in mengenmäßig stark besetzten Rennen mehrere Abteilungs- aber keine Endsieger.
Dennoch treffen hier die europaweit besten Masters Ruderer aller Altersklassen über 27 Jahre auf der 1000m-Strecke aufeinander und nur wer sich Chancen auf den Sieg ausrechnet geht an den Start. Schon das hohe Meldegeld und die für viele recht weite Anreise schrecken so manchen vor der Teilnahme ab. Deutsche Masters Ruderer hatten in letzter Zeit Glück. Im vergangenen Jahr fanden die World Masters in Wien und heuer die Euro Masters in München statt.
Anke ging am ersten August Wochenende im Frauen Doppelvierer C also zwischen 43 und 50 Jahre in Renngemeinschaft mit 2 Däninnen und einer Italienerin an den Start. Hier saßen bekannte Ruderinnen im Boot und schon beim Einfahren und Boot ausprobieren war schnell klar, dass das Team sich nur mit einem sehr guten Ergebnis zufrieden geben würde. So wurde es dann auch ein souveräner Start-Ziel-Sieg mit 12 Sekunden Vorsprung, der schnell und recht locker herausgefahren wurde. Auch in den anderen beiden Abteilungen des Rennens wäre dies der Vorsprung gewesen. Das internationale Team war so gesehen eine klasse für sich.

Eng wurde es hingegen im Mixed Doppelzweier in der Alterklasse D. Eine der drei Abteilungen war so ausgelost worden, dass hier die stärksten Mannschaften aufeinander trafen. Anke fuhr mit ihrem Partner Heinrich Gaube vom Steiner RC (A) ein Rennen bei dem es hieß alles oder nichts. Zur Halbzeit hatten sie sich gemeinsam mit dem Zweier von Energie Berlin von den Booten aus der Ukraine, Litauen, Dänemark, Russland und einem weiteren deutschen Boot abgesetzt. Man schenkte sich nichts und um jeden cm wurde gekämpft. Am Ende hieß es dann Sieg mit 7 Zehntel Sekunden für die Renngemeinschaft Waginger RV / Steiner RC.
Zum Abschluss startete das selbe Duo noch in Rgm. Mit zwei weiteren Steinern im Mixed Doppelvierer und belegte einen gut raus gefahrenen dritten Platz.

Im Rahmen der Euro Masters fuhr der Deutsche LTA Vierer mit Steuermann insgesamt fünf Rennen außer Konkurrenz gegen die Männermannschaften der verschiedensten Jahrgänge mit. Die neu zusammengestellte Mannschaft mit Ersatzleuten sollte getestet werden, ob sie mit dieser Zusammenstellung bei der Teilnahme an den Ruder Weltmeisterschaften in Neuseeland konkurrenzfähig wäre. Technisch muss bei den beiden Neulingen im Boot noch vieles verbessert werden aber die gefahrenen Zeiten und auch das gezeigte Verhalten bzgl. des Einhaltens der Wettkampfvorgaben von Trainer Thomas Böhme riefen bei den Beobachtern viel positive Resonanz hervor.
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Matthias Krumscheid erreicht 5. Platz auf der Deutschen Meisterschaft in München-Oberschleißheim
Matthias, der diese Saison für den Regensburger Ruderklub an den Start geht, konnte mit seiner Mannschaft nach der am Vorwochenende gewonnen Bayrischen Meisterschaft inklusive Streckenrekord nun bei den 97. Deutschen Meisterschaften im Männer 4x den 5. Platz belegen.
Das Team mit Rene Galus, Johannes Thumann, Raymund Bareuther und Matthias Krumscheid war hier als einziges bayrisches Boot gemeldet und bekam es im großen Finale vergangenen Sonntag mit den Teams aus Hamburg, Kassel, Nord-West, Weser Hameln und Bayer Leverkusen zu tun.
Nach gelungenem Start konnte man sich im Mittelfeld der Boote platzieren. Nur der Favorit aus Hamburg war schon etwas enteilt.
Ab der Streckenhälfte bei 1000 Meter musste man auch die Boote aus Leverkusen, Nord-West und Kassel davonziehen lassen und duellierte sich nun mit dem stark aufkommenden Boot aus Hameln um den 5. Platz.

Dieser konnte nach intensivem Endspurt auch verteidigt werden. Leider verpasste man die als Ziel ausgegebene Medaille, wobei der 5. Platz für Matthias trotzdem als Erfolg zu werten ist, da er erst diese Saison vom Leichtgewichts- in den Schwergewichtsbereich gewechselt ist.

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Ruder-Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Hürth
Vom 02. bis 04. Juli fand der 42. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Hürth statt. Dort rudern Jungen und Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren um den Bundessieg. Der Waginger Ruderverein nahm mit vier Booten und insgesamt 10 Kindern teil. Dies war die bislang größte Mannschaft die je vom Waginger Ruderverein teilgenommen hat.
Am Freitag wurden die Finalplätze für Sonntag auf der 3.000 m Langstrecke ausgefahren. Trotz sehr hoher Temperaturen fanden sich auch einige Zuschauer an der Strecke ein. Das 3.000 m Rennen ist relativ unspektakulär, denn die Boote werden nacheinander gestartet werden und außer einigen Überholmanövern gibt es wenig zu sehen. Zudem wurden die für die Besetzung der Finale am Sonntag relevanten Ergebnisse erst sehr spät bekannt gegeben.
Als erster Waginger ging Damian Osterkamp im Leichtgewicht Jungen Einer 14 Jahre an den Start. Er ruderte in seiner Abteilung auf einen guten dritten Platz, was in der Gesamtwertung Platz 17 bedeutete. Der Mädchen Doppelvierer mit Steuerfrau mit Laura Langwieder, Johanna Sundheimer, Leonie Kaindl, Larissa Schmid und Steuerfrau Carolin Vormann kämpfte teilweise nicht nur mit der Streckenlänge sondern unterwegs auch mit wetterbedingten gesundheitlichen Problemen. Das Ergebnis entsprach nicht dem was sich die Mädels erhofft hatten, aber dementsprechend groß war die Motivation für das nächste Rennen. Im Gegensatz dazu fuhren Hanna Lampersperger und Luisa Richter im Leichtgewicht Doppelzweier überraschend schnell, gewannen ihre Abteilung und holten sich hier den insgesamt den 3. Platz. Als letzte Teilnehmer vom Waginger Ruderverein sollten Vinzent Bode und Marius Baumgartner an den Start gehen. Die beiden mussten bis zu ihrer Startzeit den ganzen Tag an der Regattastrecke im Halbschatten und in glühender Hitze ausharren. Dies führte bei Marius zu Kreislaufproblemen, die eine Teilnahme unmöglich machten. Kurzfristig wurde vor Ort Ersatz gefunden und Vinzent konnte das 3.000 m Rennens bei 37 ° C mit dem eingesprungenen Partner fahren.
Am Samstag wurden fleißig Punkte für Bayern in der Länderwertung beim Zusatzwettbewerb gesammelt. Bei 10 verschiedenen Stationen mussten Gruppen von 10 Kindern aus Bayern ihre Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Kraft unter Beweis stellen. Die Bayern kämpften bei Stationen, wie „Dreisprung“ oder „Kastenstapeln“ gegen die Teams aus den anderen Bundesländern.
Nachdem auch diese Etappe des Bundeswettbewerbs geschafft war, vergaß jeder für 90 Minuten seine Länderzugehörigkeit und man konnte seinen Emotionen beim gemeinsamen Fußball Public Viewing freien Lauf lassen. Die Feierlaune nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien wurde auch durch ein kurzes, aber heftiges Wärmegewitter nicht getrübt.
Am Finaltag des Bundeswettbewerbes wurde über eine Streckenlänge von 1.000 m gestartet.
Damian Osterkamp wurde Sechster im C-Finale, was Gesamtplatz 18 bedeutete. Der Mädchen Doppelvierer fuhr eine hervorragende Zeit auf der kürzeren Strecke, absolvierte das Rennen ohne Zwischenfälle, gewann souverän das C-Finale und belegte somit Gesamtplatz 12.
Der Mädchen Doppelzweier konnte in einem sehr knappen Rennen die gute Ausgangsposition nicht ganz verteidigen. Die beiden belegten Platz 5 im A-Finale. Das Ergebnis ist jedoch trotzdem eine beachtliche Leistung, worauf man stolz sein kann.
Für den Jungen Doppelzweier lief es nicht so gut und die beiden belegten Platz 5 im D-Finale.
Alles in allem war es ein gelungener Bundeswettbewerb und bis auf Damian Osterkamp sind die gestarteten Waginger Teilnehmer jung genug um sich auch im nächsten Jahr wieder für diesen Bewerb zu qualifizieren. Der nächste Saisonhöhepunkt der Jungen und Mädchen ist die Bayerische Meisterschaft am 24. und 25. Juli in Ingolstadt.

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Siege in Wien und Ottensheim
Am 20. Juni konnte Anke Molkenthin bei der Donaubund- Sprintregatta auf der Alten Donau in Wien zwei souveräne Siege im Einer und mit ihrem Zweierpartner vom Steiner Ruder-Club im Mixed-Doppelzweier für den Waginger Ruderverein einfahren.
Am 26. und 27. Juni ging Matthias Krumscheid bei der internationalen Ruderregatta in Ottensheim bei Linz an den Start. Hier konnte er einen Sieg und einen 2. Platz erreichen.
Gemeldet war er mit seinem Team des Regensburger Ruderklubs im Männer-Doppelvierer. Als Gegner waren nach der Abmeldung des österreichischen Nationalbootes nur zwei Boote des slowakischen Ruderverbandes am Start.
Am Samstag kam Matthias zusammen mit Rene Galus, Johannes Thumann und Raymund Bareuther auf dem 2. Platz ins Ziel. Hier hat nach einem schnellen Start auf der 2. Hälfte der 2000 Meter Strecke etwas die Konstanz gefehlt und man musste sich 500 Meter vor dem Ziel von einem der stark aufkommenden slowakischen Boot überholen lassen. Für den Sonntag hatte man sich eine neue Renntaktik zurechtgelegt. Diese ging mit einer schnellen zweiten Hälfte, in der man diesmal die Angriffe der slowakischen Boote erfolgreich abwehren konnte, und dem daraus resultierenden Sieg voll auf.

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Am 5. und 6. Juni ging Matthias Krumscheid mit seinem Team aus Regensburg bei der internationalen Regatta auf dem malerisch gelegenen Sarner See in der Zentralschweiz an den Start. Nach ihrem ersten Wettkampf in Salzburg, bei dem alle gefahrenen Rennen gewonnen werden konnten, sollte der Wettkampf in Sarnen einen aussagekräftigen richtigen Saisonvergleich über die olympische 2000 Meter Distanz darstellen.
Zunächst startete Matthias zusammen mit Raymund Bareuther im Männer Doppelzweier. Bedingt durch minimales gemeinsames Training im Doppelzweier und durch starke Konkurrenz sollte dieses Rennen nur der Aufgalopp für den Vierer sein. Mit einem 3. Platz hinter zwei schweizer Auswahlbooten lag man im Soll. Die restlichen Boote konnten distanziert werden. Nun ging es in der Stammbootsklasse, dem Männer Doppelvierer an den Start. Hier hatte man mit u.a. Karlsruhe, die seit Jahren das Hochschulrudern in Deutschland beherrschen, eine nicht zu verachtende Konkurrenz. Nach starkem Start konnte die Mannschaft um Krumscheid das gesamte Feld distanzieren und nach einem harten Rennen den Sieg gegen Lausanne, Thalwil und Karlsruhe einfahren.
Am zweiten Wettkamptag war nur ein Start im Doppelvierer vorgesehn. Hier erwischte das Boot allerdings einen schlechten Tag und musste sich mit Platz 2 hinter Thalwil zufrieden geben.Nach nächsten gemeinsamen Trainings in Regensburg steht Ende Juni der nächste Wettkampf in Linz/Ottensheim auf dem Saisonplan.
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Silber für Anke Molkenthin vom Waginger Ruderverein im LTA Vierer mit Steuermann bei Ruder Welt Cup im slowenischen Bled
Mit starken Leistungen ist die mit kleiner Gesamtmannschaft angereiste Flotte des Deutschen Ruderverbandes in die World-Cup Saison 2010 im slowenischen Bled gestartet. Alle Boote haben es jeweils bis ins A Finale geschafft.
Der Regatta-Zeitplan musste wegen der aktuellen Wetterbedingungen mehrmals geändert werden. Aufgrund von stürmischen Windböen und extremem Wellengang im Startbereich am Donnerstag und Gewitter am Samstagabend wurden die für Donnerstagabend geplanten Vorläufe kurzfristig auf Freitagmittag verlegt. Die für Samstag geplanten Finalrennen wurden wegen Gewitters auf nach 18:00 Uhr verlegt und die Sonntagfinale bereits ab morgens statt ab vormittags gestartet.
Der deutsche LTA-Vierer mit Steuermann mit Anke Molkenthin vom Waginger Ruderverein, Susanne Lackner aus Vilshofen, Michael Schulz aus Mühlheim, Martin Lossau aus Berlin und Steuermann Arne Maury aus Potsdam konnte sich mit einem Vorlaufsieg am Freitag gegen Italien und Russland direkt für das Finale qualifizieren. Ein wenig Glück hatte man bei der Startauslosung, da alle starken Gegner im anderen Vorlauf gegeneinander fahren mussten. Dies bedeutete, dass außer den hier siegenden Briten sämtliche Mannschaften am selben Abend den Hoffnungslauf zu bestreiten hatten, um ins Finale zu kommen. Die deutsche Mannschaft konnte sich somit das Hoffnungslauf-Rennen ersparen.
Am Samstagabend kurz vor 20:00 Uhr wurde es dann beim letzten Finalrennen des Tages ernst für den Adaptiv-Vierer aus Deutschland. Die Mannschaft wurde erst in der vergangenen Woche endgültig festgelegt und so ist das Team noch nicht ganz eingespielt. Der Start selbst, bei dem man in der vergangnen Saison regelmäßig dominierte, klappte nicht so schnell wie gewohnt, aber das deutsche Team hielt den Anschluss an England, die Ukraine und die fast noch auf gleicher Höhe rudernden Iren. Die Mannschaften aus Italien und Polen konnten das hohe Anfangstempo nicht mitgehen und lagen nach der Streckenhälfte bereits eine Bootslänge zurück. Zu diesem Zeitpunkt schob sich England Zentimeter für Zentimeter vor die Ukraine und Deutschland hatte eine Luftkastenlänge Vorsprung gegenüber den Iren herausgerudert. Auf den zweiten 500 Metern wurde es dann an der Spitze des Feldes noch einmal richtig spannend. Die Englänger konnten ihre Führung mit ca. 3 Sekunden halten, aber Deutschland schaffte es mit einem lang gezogenen äußerst starken Endspurt im spannenden Zweikampf das Team aus der Ukraine um 5 Zehntel Sekunden auf den dritten Platz zu verweisen und sicherte sich damit überraschend das silberne Edelmetall. Dass dieses Ergebnis keineswegs selbstverständlich war, zeigte sich in der riesigen überschwänglichen Freude beim Team und Trainer Thomas Böhme, die spürbar aus tiefstem Herzen kam.
Die offizielle Nominierung für die Ruder Weltmeisterschaften in Neuseeland Ende Oktober ist so kurzfristig natürlich noch nicht erfolgt, aber die vom Verband festgelegten Nominierungskriterien hat die Mannschaft mit dieser Welt Cup Platzierung zunächst einmal erfüllt.
Jeweils Bronze erruderten sich Marcel Hacker aus Frankfurt im Männer Einer und Marie-Louise Dräger aus Rostock im Leichtgewichts Frauen Einer. Der deutsche Männer und der deutsche Frauen Zweier ohne Steuermann, sowie der Leichtgewichts Männer Vierer ohne Steuermann fuhren zwar nicht in die Medaillenränge, aber dennoch sehr starke Rennen.
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Große Waginger Mannschaft für den Bundeswettbewerb im Rudern qualifiziert
Die Mannschaften mussten sich über zwei Distanzen beweisen, zunächst auf der Langstrecke über 3.000 m und noch am selben Nachmittag über die Normalstrecke von 1.000 m.
Auch das miserablen Wetter mit wind und viel Regen konnte der tollen Stimmung im Waginger Team nichts anhaben und alle freuten sich darauf, die seit Wochen geübten Abläufe endlich in die Tat umsetzen zu können.
Über die 3000m wurden ansprechende Leistungen gezeigt, sodass sich die Kinder gute Ausgangspositionen für die Normalstrecke sicherten.
Auch die Kindertrainerin Lydia Weber war mit ihren Schützlingen zufrieden.
Pünktlich um 15 Uhr hieß es dann „Achtung, Los.“ für das erste 1.000 m Rennen.
War es am Vormittag für die Zuschauer an der Strecke noch eher langweilig gewesen, so waren diese Rennen an Spannung kaum zu übertreffen. Alle Kinder legten sich mächtig ins Zeug um einen der zwei heiß begehrten Startplätze für den Bundeswettbewerb zu ergattern. Jedoch wurden die Nerven der Schiedsrichter am Start mächtig auf die Probe gestellt, da der starke Seitenwind das korrekte Ausrichten in die Startbahnen nur schwer möglich machte.
Vier der gestarteten Boote des Waginger Rudervereins konnten am Siegersteg anlegen und wurden dort vom Landesjugendleiter Moritz Petri im Bundeswettbewerb Team 2010 willkommen geheißen.
Vom Waginger Ruderverein sind Damian Osterkamp im Jungen Einer 14 Jahre Leichtgewicht, Luisa Richter und Hanna Lampersperger im Mädchen Doppelzweier 12 und 13 Jahre Leichtgewicht, Marius Baumgartner und Vinzent Bode im Jungen Doppelzweier 12 und 13 Jahre dabei, sowie Laura Langwieder, Johanna Sundheimer, Leonie Kaindl, Larissa Schmid mit Steuerfrau Elisa Schwarz im Mädchen Doppelvierer 12 und 13 Jahre dabei. Der Bundeswettbewerb findet dieses Jahr vom 1. bis 4. Juli in Hürth bei Köln statt.

unten: Johanna Sundheimer, Hanna Lampersperger, Luisa Richter und Laura Langwieder
oben: Leonie Kaindl, Larissa Schmid, Damian Osterkamp, Basil Linde, Marius Baumgartner und Vinzent Bode
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Matthias Krumscheid feiert 2 Siege
An Christi Himmelfahrt ging es für die Waginger Rennruderer fast schon traditionell an den Salzachstausee in Urstein/Salzburg. Über eine Strecke von 500 Metern Länge wurden die Sieger ausgefahren. Das Wetter zeigte sich zunächst von der angenehmen Seite ging im Laufe des Nachmittages aber in immer stärkeren Regen über. Vom Waginger Ruderverein legten sich bei den Männern Matthias Krumscheid, bei den Juniorinnen Laura Bissen und bei den Nachwuchsruderern eine große Gruppe im Alter von 12 bis 14 Jahren an die Startnachen. Auch viele Familienangehörige und weitere Vereinsmitglieder waren als Schlachtenbummler vor Ort, um die Teilnehmer in den Rennen gebührend anzufeuern
Matthias Krumscheid konnte seine beiden Rennen gewinnen. Im Männer Doppelzweier mit Raymund Bareuther aus Ingolstadt ließ die beiden ihren Gegnern keine Chance und verbuchten zudem die Tagesbestzeit bei den Doppelzweiern. Matthias trainiert seit einigen Wochen einen Doppelvierer unter der Flagge des Regensburger Ruderklubs. Die Teilnahme an der Salzburger Sprintregatta war als erste Bewährungsprobe der Saison gedacht und der Sieg u.a. gegen den deutschen Vizemeister auf der Sprintstrecke aus Lauffen (Neckar) war ein äußerst gelungener Start in die Saison.
Laura Bissen startete im Juniorinnen A (unter 19 Jahre) Einer und fand sich in einer illustren Runde von Ruderinnen aus Deutschland und Österreich wieder. Nach gutem Rennen musste sie sich nur der Ruderin aus Klagenfurt geschlagen geben, hielt aber ihre Gegnerinnen aus Wien und Kaufering auf Distanz.
Für die Jüngsten hieß es Rennerfahrung sammeln. In Österreich starten alle Kinder unter 14 Jahren zusammen, d.h. dass unsere größtenteils 12 bis 13 Jährigen es mit erfahreneren Runderinnen/ern zu tun bekamen. Leider reichte es in Salzburg noch nicht zum Sieg, aber besonders der Mädchen Doppelvierer mit Steuerfrau mit den Ruderinnen Elena Mühlbacher, Johanna Sundhammer, Leonie Kaindl, Larissa Schmid und Steuerfrau Elisa Schwarz zeigte, dass mit ihm in den nächsten Rennen zu rechnen ist und kam auf Platz Zwei ins Ziel. Ebenfalls gut unterwegs waren Damian Osterkamp und Marius Baumgartner im Jungen Einer, die in den jeweiligen Abteilungen Dritter wurden, sowie Luisa Richter und Hanna Lampersberger im Mädchen Doppelzweier, die hier ebenfalls einen dritten Platz belegten. Besonders mit dieser Altergruppe wird in der Zukunft bei konsequenter Trainingsarbeit mit dem Waginger Ruderverein zu rechnen sein.
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Matthias Krumscheid vom Waginger Ruderverein beim legendären Head of the River Race in London am Start
(London/Deggendorf) Der Sportler des Waginger Rudervereins ging vergangenes Wochenende beim prestigeträchtigen Head of the River Race auf der Londoner Themse an den Start. Dieses historische Rennen findet jährlich eine Woche vor dem legendären Boat Race auf der 4,25 Meilen (6,8km) Championsstrecke zwischen Mortlake und der Putney Bridge statt. Auch dieses Jahr hatten wieder über 400 Männer Achter gemeldet. Darunter waren ca. 60 ausländische Crews, welche im Vorhinein durch den Veranstalter ausgewählt wurden. Eine besondere Ehre hier für den Waginger RV, da die bayrische Crew unter dessen Namen an den Start ging. Neben Krumscheid waren noch Ruderer aus Regensburg, Passau, Starnberg und Ingolstadt mit an Bord. Nach hartem Bord an Bord Kampf konnte man den 205. Platz von 420 Booten in starken 19:18min erreichen. Der Sieg ging an die englischen Traditionsvereine aus Molesey und Leander vor dem tschechischen Nationalachter. Bestes deutsches Team war, wie schon im Vorjahr, der deutsche Ligachampion aus Krefeld in 18:11min. Als Ziel ausgegeben war eigentlich ein Platz unter den Top 100, womit die Stimmung in der Mannschaft nach dem Rennen etwas angespannt war. Nichtsdestotrotz war es eine großartige Erfahrung der 8 bayrischen Sportler + Steuerfrau in diesem starken Feld an den Start gegangen zu sein.

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Vierte bei der EM, zweimal Gold und einmal Bronze bei den DM, 6 Siege, zwei persönliche Bestmarken Erfolgreiche Ergo-saison für Anke Molkenthin
2 mal Deutsche Meisterin Langstrecke , 3. bei der Deutschen Meisterschaft, 4. bei der Europa-Meisterschaft, plus vier zusätzliche Siege und persönliche Bestleistungen auf allen Distanzen - So lautet die erfolgreiche Bilanz der diesjährigen Ruder-Ergometer-Saison von Anke
Bereits am 12. Dezember verbesserte sie bei der 13. Berlin Indoor Rowing Open ihre persönliche Bestzeit auf der 1000 m Strecke von 3:45 min auf
3:41 und holte sich den ersten Sieg der Saison.
Die nächste persönliche Bestleistung folgte am 23. Januar beim 30 Minuten-Wettkampf im Rahmen des 3. Ergo-Cup Rhein-Neckar in Ludwigshafen
wo Anke mit 7369 m exakt einen (in Worten: einen....)Meter weiter kam als im Vorjahr. Hier holte sie sich zudem noch einen Sieg auf der 1000 m Strecke (2:42) und einen zweiten Platz im Sprint über 350 m (1:11)in der offenen Klasse.
Am letzten Januarwochenende standen große Entscheidungen an. Die Ergo-Europameisterschaften wurden heuer in Essen-Kettwig ausgetragen und
am Tag drauf das letzte Rennen der Deutschen Meisterschafts-Serie auf der 1000 m Distanz am gleichen Austragunsort.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Platz 4 bei der Europameisterschaft (2:42) und Bronze bei der Deutschen Meisterschafts-Serie in der Klasse LTA W..
Ankes Lieblingsdistanz auf dem Ergometer ist und bleibt aber die Langstrecke und so ging sie am 13. Februar bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin in Starnberg nicht nur in der eigenen Altersklasse der Leichtgewichts-Frauen 40 - 49 Jahre an den Start sondern absolvierte als einziger Teilnehmer überhaupt gleich zwei Rennen und meldete auch in der nächstjüngeren Klasse der 30 - 39 Jährigen. Beide Rennen fuhr sie von Beginn bis Ende ungefährdet auf
Platz und nicht auf persönliche Bestweite. Es wurden respektable 7187 und 7283 m geschafft und beide Rennen mit jeweils über 300 m Vorsprung gewonnen. Somit gab es hier gleich zweimal Gold und den Titel der Deutschen Meisterin für Anke und den Waginger Ruderverein.
Den Saisonabschluß bildete der Sieg beim integrativen Ergo-Wettbewerb am 20.02.in Berlin (2:42).

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Ruder Weltmeisterschaften in Poznan / Polen

11 Uhr 3 - Startbahn 2.
Das reimt sich und was sich reimt ist gut. Sagt zumindest Pumuckel.
Wir sind dabei! Wir haben uns tatsächlich über Vor - und Hoffnungslauf einen Startplatz beim A-Finale der Weltmeisterschaften 2009 im LTA4+ erkämpft!

Täglich wurde 2 oder 3 mal auf dem Ratzeburger See oder dem Küchensee trainiert, hinzu kamen Mobilisations- oder Stabilisationseinheiten, Ergotest und Relationsrennen und jeden zweiten Tag Blutabnahme u.a. zur CK-Wert –Feststellung und “Pipikontrolle“ für die „Pipidichte-Messung“. Schließlich sollte sich jeder aus- aber nicht überbelasten. Wenn man dann noch bedenkt, dass vier Mahlzeiten (nicht für Arne!, der war eh zu schwer) und natürlich ausreichend Schlaf in die 24 Stunden eines Tages eingebaut werden mussten, dann kann man sich vorstellen, dass keiner an Langeweile gelitten hat.

Der Start hat wunderbar geklappt. Susi hat zwar sonst knapp 10% Restsehfähigkeit, muss aber heute blind mit absolut lichtdichter Brille fahren. Sie hat es super hinbekommen, meine Startschläge absolut zeitgleich übernehmen.
„Und Schuuuuub und Schuuuuub, Schlagzahl 38, gleich 250m, Übergang, 3, 2, 1, 36, weiter geht’s, Luftkasten zu England, 2 Meter zu Italien, dran bleiben!, Beiiiine, Endzug!“ Brüllt mir Arne ins Gesicht und tönt es zeitgleich aus dem Lautsprecher im Boot hinter mir.
Martin, ihm wurde aufgrund von Knochenkrebs im Kindesalter ein Wadenbein entfernt, zieht im Steuerbord-Zwilling hinter Susi optimal parallel mit ihr mit und Markus auf Backbord im Bug, der von Geburt an mit verkürzten Beinsehnen und entsprechender Spastik zu kämpfen hat, hebelt was das Zeug hält und bringt seine gesamte Oberkörper-Power zum Einsatz.
„500m, kommt schon, wir sind gut dabei, dranbleiben, 35 jawohl, auf gehts, die Italiener sind noch da, drei Schläge, dann kommt der Druckzehner, 3, 2, 1, und Schuuuub, Schuuuuub, 36, kommt schon, Druck, ihr könnt das!, Beiiiine, und heeeeebeln!!!, jawolllll wir bleiben dran an den Italienern!!!“
„Drei dann Endspurt, 3, 2, 1, und ab, 39, ja, weiterchrzwbrchr…..“ Arnes Stimme überschlägt sich hektisch „weiterweiterweiter, noch 100m, noch 5 Schläge, DUUUUUURRCCCCHHH!!!!!!“
Wie benommen sitzen wir im Boot, schnaufen vor uns hin und versuchen die Lage zu peilen. Susi reißt die Brille vom Kopf und schaut fragend zu mir vor. Ich wiederum schaue fragend zu Arne, der schaut fragend zum Schiedsrichterturm. Wir sind die 1000m vom 2000m Start bin zur 1000m Marke gefahren. D.h. hier gibt es keine Zuschauertribünen und auch keine Anzeigentafel. Die Engländer haben gewonnen, das war eindeutig, aber danach kam es tüt, tüt….tüt. „Bronze“ brüllt Marcus aus dem Bug, er hatte beim Zieleinlauf die Situation von der Perspektive her am besten im Blick. Ein breites Grinsen macht sich auf allen fünf Gesichtern breit, noch breiter wird es, als auch der Regattasprecher die Positionen bestätigt. Das letzte „tüt“ galt Canada, die beiden knapp aufeinander folgenden Italien und uns. Irgendwie müssen wir jetzt zum Siegersteg fahren, außerdem weiß ich nicht, ob ich nun lachen oder heulen soll. Brauche ich auch nicht wissen, passiert eh beides zeitgleich von ganz alleine.
Wir legen an, liegen erst uns, dann den Italienern und Engländern in den Armen und schaffen es schließlich auch noch dem Pressesprecher des DRV, Oliver Palme, ein übertragungsfähiges Interview zu geben, bevor die eigentliche Siegerehrung durchgeführt wird.


„Was zauderst du? Wenn du nicht den Augenblick ergreifst, entschwindet er dir. Wetteifere darum mit der Eile der Zeit durch Schnelligkeit der Benutzung und lerne, nicht auf bessere Zeiten zu warten, sondern den Tag zu nutzen“ (Vergil)

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Drei Siege bei den Bayrischen Meisterschaften *
Am 26. und 27. Juli fanden in Schweinfurt die diesjährigen Bayrischen Meisterschaften statt. Bei recht welligem Wasser aber angenehmen Temperaturen wurde um die Titel gekämpft.
Lydia Weber konnte mit ihren Kameradinnen aus Erlangen und Würzburg im Juniorinnen A Doppelvierer einen deutlichen Sieg gegen das Vereinsboot aus Kaufering herausfahren. Dies war insofern nach Bekanntgabe des Meldeergebnisses zu erwarten, als dass es sich bei Lydias Mannschaft ausschließlich um Teilnehmerinnen der Deutschen Jugendmeisterschaften handelt.
Einen weiteren Sieg holte sie sich im gemischten Junior A Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Erlangen und Landshut. Dieses Rennen war wesentlich spannender und erst auf den letzten Metern wurde die eine Sekunde Vorsprung herausgerudert, die für den Sieg vor den Booten aus München und Passau reichte.
Matthias Krumscheid ist von seinem Auslandsstudienaufenthalt aus Spanien zurück und konnte bei seiner ersten Regatta in Bayern nach zwei Jahren mit einem Sieg und zwei dritten Plätzen seine frühere Erfolgsserie fortsetzen. Mit seinem Zweierpartner aus Marktheidenfeld erruderte er einen deutlichen Sieg im Männer Leichtgewichts Doppelzweier. Die fünf Boote im Feld, mit dabei z.B. die Deutschen Jungend- und Vizemeister des vergangenen Jahres, lagen bis zur Streckenhälfte auf gleicher Höhe, aber mit der hohen Schlagfrequenz von 38 Schlägen pro Minute konnte sich das Duo in der zweiten Streckenhälfte von den gegnerischen Booten lösen und überquerten ungefährdet als Erste die Ziellinie.
Bronze gab es für Matthias im Leichtgewichts Männer Einer. Nach einem souveränen Vorlaufsieg, stand das Finale mit den stärksten Männern dieser Klasse auf dem Programm. Der Favorit Stephan Schad aus Würzburg und Matthias gingen gleich zu Rennbeginn in Führung. Nach der Streckenhälfte jedoch fuhr sich Schad ein Bootslänge Vorsprung heraus, die er unangefochten ins Ziel brachte. Ein weiterer Würzburger Ruderer schnappte Matthias mit einem bravourösen Endspurt leider knapp die Silbermedaille vor der Nase weg.
Zum Abschluß der Regatta stieg Matthias noch mit in einen Männer Achter. Hier waren die Gegner allerdings deutlich überlegen und so kam am Ende der dritte Platz von drei Booten heraus.
Laura Bissen ging im Leichtgewicht Juniorinnen B Einer an den Start und konnte in einem stark besetzten Vorlauf mit einem hervorragenden Rennen sogar gegen die amtierende deutsche Jahrgangsvizemeisterin gewinnen. Im Finale war jedoch leider nicht mehr genug Stehvermögen vorhanden um ein weiteres starkes Rennen zu fahren und so wurde es am Ende der fünfte Platz. Nach dem Einerrennen fuhr Laura noch in Renngemeinschaft im Juniorinnen B Doppelvierer mit Steuermann. In dem Fall handelte es sich um eine Steuerfrau, nämlich Tamara Lamminger. Für die beiden war es eine neue Erfahrung einmal in einem Großboot an den Start zu gehen. Das Boot konnte zwar nicht in den Rennverlauf an der Spitze eingreifen, aber den Waginger Ruderinnen hat es dennoch sehr viel Spaß gemacht einmal im Mannschaftsboot anzutreten.
Anke Molkenthin konnte ihr gemeldetes Doppelzweier Masters Frauen Rennen am Sonntag in Schweinfurt aufgrund der Wetterkapriolen im Salzkammergut am Vortag leider nicht wahrnehmen. Sie war zudem bei der Gmundner Traunsee-Regatta für Samstag in zwei Rennen gemeldet. Aufgrund der starken Regenfälle und Sturmwarnung auf dem Traunsee wurde die gesamte Regatta nach den ersten beiden Rennen kurzfristig abgebrochen und komplett auf Sonntag verschoben. Hier konnte sie dann aber in Renngemeinschaft sowohl im Mixed Doppelzweier als auch den Mixed Doppelvierer jeweils mit großem Vorsprung gewinnen.
Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende für die Waginger Rennruderer und ein weiterer Schritt durch eine erfolgreiche Saison.
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