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6-Seen-Regatta
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 Aktuelles aus unserem Verein

  aktuelle Informationen gibt es am Bootshaus oder hier, soweit diese uns bekannt sind.

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1. Waginger-Breitensportregatta "Ruperti-Pokal" 23. Oktober 2010

Download der Ausschreibung

siehe dazu Ruperti-Pokal 2010 auf unserer Internetseite

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Anke Molkenthin siegte im Frauen Doppelvierer und im Mixed Doppelzweier bei der Euro Masters Regatta

Inoffiziell wird die Regatta auch als Europameisterschaft für Masters Ruderer betitelt, doch gibt es jeweils im Acht-Boote-Feld Abteilungssieger und somit in mengenmäßig stark besetzten Rennen mehrere Abteilungs- aber keine Endsieger.

Dennoch treffen hier die europaweit besten Masters Ruderer aller Altersklassen über 27 Jahre auf der 1000m-Strecke aufeinander und nur wer sich Chancen auf den Sieg ausrechnet geht an den Start. Schon das hohe Meldegeld und die für viele recht weite Anreise schrecken so manchen vor der Teilnahme ab. Deutsche Masters Ruderer hatten in letzter Zeit Glück. Im vergangenen Jahr fanden die World Masters in Wien und heuer die Euro Masters in München statt. 

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Matthias Krumscheid erreicht 5. Platz auf der Deutschen Meisterschaft in München-Oberschleißheim
Matthias, der diese Saison für den Regensburger Ruderklub an den Start geht, konnte mit seiner Mannschaft nach der am Vorwochenende gewonnen Bayrischen Meisterschaft inklusive Streckenrekord nun bei den 97. Deutschen Meisterschaften im Männer 4x den 5. Platz belegen.  
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 Ruder-Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Hürth

Vom 02. bis 04. Juli fand der 42. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in Hürth statt. Dort rudern Jungen und Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren um den Bundessieg. Der Waginger Ruderverein nahm mit vier Booten und insgesamt 10 Kindern teil. Dies war die bislang größte Mannschaft die je vom Waginger Ruderverein teilgenommen hat.             
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Am 5. und 6. Juni ging Matthias Krumscheid mit seinem Team aus Regensburg bei der internationalen Regatta auf dem malerisch gelegenen Sarner See in der Zentralschweiz an den Start. Nach ihrem ersten Wettkampf in Salzburg, bei dem alle gefahrenen Rennen gewonnen werden konnten, sollte der Wettkampf in Sarnen einen aussagekräftigen richtigen Saisonvergleich über die olympische 2000 Meter Distanz darstellen. ...weiteres lesen Sie unter Rennrudern

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Silber für Anke Molkenthin vom Waginger Ruderverein im LTA Vierer mit Steuermann bei Ruder Welt Cup im slowenischen Bled
Mit starken Leistungen ist die mit kleiner Gesamtmannschaft angereiste Flotte des Deutschen Ruderverbandes in die World-Cup Saison 2010 im slowenischen Bled gestartet. Alle Boote haben es jeweils bis ins A Finale geschafft.
Der Regatta-Zeitplan musste wegen der aktuellen Wetterbedingungen mehrmals geändert werden. Aufgrund von stürmischen Windböen und extremem Wellengang im Startbereich am Donnerstag und Gewitter am Samstagabend wurden die für Donnerstagabend geplanten Vorläufe kurzfristig auf Freitagmittag verlegt. Die für Samstag geplanten Finalrennen wurden wegen Gewitters auf nach 18:00 Uhr verlegt und die Sonntagfinale bereits ab morgens statt ab vormittags gestartet. 
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Große Waginger Mannschaft für den Bundeswettbewerb im Rudern qualifiziert

Bereits in der vergangenen Woche fuhr der Waginger Ruderverein mit 10 Kindern zur Qualifikationsregatta für den Bundeswettbewerb zur Olympia Regattastrecke nach Oberschleißheim. Ziel war es möglichst viele Mannschaften für den Bundeswettbewerb, die Deutsche Meisterschaft für Kinder, zu qualifizieren.

Die Mannschaften mussten sich über zwei Distanzen beweisen, zunächst auf der Langstrecke über 3.000 m und noch am selben Nachmittag über die Normalstrecke von 1.000 m. ...weiteres lesen Sie unter Rennrudern

 

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Waginger Ruderer bei Sprintregatta in Salzburg erfolgreich
Matthias Krumscheid feiert 2 Siege

An Christi Himmelfahrt ging es für die Waginger Rennruderer fast schon traditionell an den Salzachstausee in Urstein/Salzburg. Über eine Strecke von 500 Metern Länge wurden die Sieger ausgefahren.

Matthias Krumscheid konnte seine beiden Rennen gewinnen.  ...weiteres lesen Sie unter Rennrudern

 

 

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„Es war eine liebe Zeit, die gute alte Zeit vor Anno ’14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch seine königliche Hoheit, der Herr Prinzregent regiert.
Das Bier war noch Dunkel und die Menschen warn typisch. De Burschen schneidig, de Dirndl sittsam und de Honoratioren ein bissl vornehm und ein bissl leger.“
Und in dieser zeitlichen Epoche war auch in Waging am See unser Sport nicht gänzlich unbekannt.
So könnte man zumindest meinen, wenn man die Bilder vom wohl seltsamsten Fototermin, den wir bis jetzt hatten, betrachtet.
Ein fesches junges Dirndl umrahmt von vier schneidigen jungen Burschen.
Die Idee zu diesem außergewöhnlichen Fototermin, schwirrte schon lange durch unsere Köpfe.
Aber an einem sonnigen Donnerstagabend haben wir uns zusammengerauft, und das ist dabei heraus gekommen.
Laura Bissen, Korbinian Kroiß, Matthias Jakob, Janis Perschl und Michael Rosemann in reizvoller, "historischer" Ruder-Gewandung, „Treu dem guten alten Brauch“
Ein Dank unseren Fotografen Andreas Rosemann und Alois Perschl.                       
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Matthias Krumscheid  vom  Waginger Ruderverein beim legendären Head of the River Race in London am Start

(London/Deggendorf) Der Sportler des Waginger Rudervereins ging vergangenes Wochenende beim prestigeträchtigen Head of the River Race auf der Londoner Themse an den Start. Dieses historische Rennen findet jährlich eine Woche vor dem legendären Boat Race auf der 4,25 Meilen (6,8km) Championsstrecke zwischen Mortlake und der Putney Bridge statt. Auch dieses Jahr hatten wieder  über 400 Männer Achter gemeldet. Darunter waren ca. 60 ausländische Crews, welche im Vorhinein durch den Veranstalter ausgewählt wurden.  Eine besondere Ehre hier für den Waginger RV, da die bayrische Crew unter dessen Namen  an den Start ging. Neben Krumscheid waren noch Ruderer aus Regensburg, Passau, Starnberg und Ingolstadt mit an Bord.  Nach hartem Bord an Bord Kampf konnte man den 205. Platz von 420 Booten in starken 19:18min erreichen. Der Sieg ging an die englischen Traditionsvereine aus Molesey und Leander vor dem tschechischen Nationalachter. Bestes deutsches Team war, wie schon im Vorjahr, der deutsche Ligachampion aus Krefeld in 18:11min. Als Ziel ausgegeben war eigentlich ein Platz unter den Top 100, womit die Stimmung in der Mannschaft nach dem Rennen etwas angespannt war. Nichtsdestotrotz war es eine großartige Erfahrung der 8 bayrischen Sportler + Steuerfrau in diesem starken Feld an den Start gegangen zu sein.


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Vierte bei der EM, zweimal Gold und einmal Bronze bei den DM, 6 Siege, zwei persönliche Bestmarken Erfolgreiche Ergo-saison für Anke Molkenthin

2 mal Deutsche Meisterin Langstrecke , 3. bei der Deutschen Meisterschaft, 4. bei der Europa-Meisterschaft, plus vier zusätzliche Siege und persönliche Bestleistungen auf allen Distanzen - So lautet die erfolgreiche Bilanz der diesjährigen Ruder-Ergometer-Saison von Anke

Bereits am 12. Dezember verbesserte sie bei der 13. Berlin Indoor Rowing Open ihre persönliche Bestzeit auf der 1000 m Strecke von 3:45 min auf
3:41 und holte sich den ersten Sieg der Saison.
Die nächste persönliche Bestleistung folgte am 23. Januar beim 30 Minuten-Wettkampf im Rahmen des 3. Ergo-Cup Rhein-Neckar in Ludwigshafen
wo Anke mit 7369 m exakt einen (in Worten: einen....)Meter weiter kam als im Vorjahr. Hier holte sie sich zudem noch einen Sieg auf der 1000 m   Strecke (2:42) und einen zweiten Platz im Sprint über 350 m (1:11)in der offenen Klasse.
Am letzten Januarwochenende standen große Entscheidungen an. Die Ergo-Europameisterschaften wurden heuer in Essen-Kettwig ausgetragen und
am Tag drauf das letzte Rennen der Deutschen Meisterschafts-Serie auf der 1000 m  Distanz  am gleichen Austragunsort.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Platz 4 bei der Europameisterschaft (2:42) und Bronze bei der Deutschen Meisterschafts-Serie in der Klasse LTA W..
Ankes Lieblingsdistanz auf dem Ergometer ist und bleibt aber die Langstrecke und so ging sie am 13. Februar bei den Deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin in Starnberg nicht nur in der eigenen Altersklasse der Leichtgewichts-Frauen 40 - 49 Jahre an den Start sondern absolvierte als einziger Teilnehmer überhaupt gleich zwei Rennen und meldete auch in der nächstjüngeren Klasse der 30 - 39 Jährigen. Beide Rennen fuhr sie von Beginn bis Ende ungefährdet auf
Platz und nicht auf persönliche Bestweite. Es wurden respektable 7187 und 7283 m geschafft und beide Rennen mit jeweils über 300 m  Vorsprung gewonnen. Somit gab es hier gleich zweimal Gold und den Titel der Deutschen Meisterin für Anke und den Waginger Ruderverein.
Den Saisonabschluß bildete der Sieg beim integrativen Ergo-Wettbewerb am 20.02.in Berlin (2:42).

 

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Skicup des Bayerischen Ruderverbandes
Stefan Marchfelder vom Waginger Ruderverein holt Tagessieg
Am Samstag den 23. Januar nahmen 13 Ruderer und Ruderinnen des Waginger Rudervereins am 12. Skicup des Bayerischen Ruderverbandes in Zell am
Ziller teil. Hierbei erziehlten sie mit insgesamt 3 Siegen, zwei zweiten Plätzen und drei dritten Plätzen hervorragende Ergebnisse und zeigten, daß sie nicht nur rudern können....
Die über 180 Teilnehmer aus ganz Bayern fanden bei traumhaftem Wetter ideale Pistenbedingungen vor. Stefan Marchfelder war mit 44,78 Sekunden der
schnellste Teilnehmer des Tages.

Die Ergebnisse der Waginger:
Margit Kroiß                MW C II     3. Platz 1:00,35 min
Damian Osterkamp   Jung96      6. Platz 58,21 s
Stefan Marchfelder    MM D/E     1. Platz 44,78 s Tagesschnellster
Felix Sigler                 JM B 95     3. Platz 55,77 s
Basil Linde                 JM B 95     9. Platz 1:03,24 s
Moritz Tondorf           JM B 94      5. Platz 59,72 s
Martin Maier              SM B           6. Platz 57,03 s
Moritz Sigler              SM B           7. Platz 59,51 s
Korbinian Kroiß        SMA             2. Platz 59,79 s
Michael Rosemann  SM A            3. Platz 1:01,89 min
Melanie Strasser      JF A             1. Platz 1:27,00 min
Laura Bissen            JF A              2. Platz 1:35,12 min
Vincent Bode           Jung97          1. Platz 1:10,61 min


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Abrudern und Geselligkeit

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Am 10. Oktober beendete der Waginger Ruderverein die Rudersaison 2009. Zu Beginn des Abruderns wurde eine kleine Regatta veranstaltet. Aus 6 Mannschaften zu je 5 Personen wurde das zeitlich schnellste Boot ermittelt. Die Siegermannschaft wurde anschließend geehrt.

    

 Danach gings zum gemütlichen Teil über, d.h. das Kuchenbuffet wurde eröffnet. Die Fotos dokumentieren die ganze Veranstaltung und zeigen auch die glücklichen Gewinner.

    

 

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Am 19. September fand der diesjährige Prienathon zum 5. Mal am Chiemsee statt. Auch der Waginger Ruderverein war wieder mit einem Boot vertreten. Die Mannschaft mit Alois Perschl, Sigrid Hinterstoisser, Peter Hinterstoisser, Andrea Pirchner und Steuerfrau Sandra Pirchner waren schon zum 2. Mal mit dabei und  ruderten bei strahlendem Sonnenschein und glattem Wasser mit vereinten Kräften die 12 km rund um die Herren-, Kraut- und Fraueninsel in 57:37 Minuten. Nach Abzug des Frauen- und Altersbonus wurde eine Zeit von 52:29 Minuten errechnet, was im Vergleich zum Vorjahr trotz damals schlechterer Witterungsbedingungen eine Verbesserung von immerhin vier Minuten bedeutete.

Sie belegten damit den 5. Platz von 10 Booten. Da einige andere starke Mannschaften mit von der Partie waren, sind die Waginger mit ihrer Platzierung äußerst zufrieden und hoffen auch zum 20-jährigen Vereinsjubiläum des Priener Rudervereines im nächsten Jahr wieder mit an den Start zu gehen.  

by Sandra P. & Andrea P.

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Bergwanderung des Rudervereins

Am 20.09.09 trafen sich 11 Ruderer zur Bergwanderung auf den Teisenberg.

Wir starteten von der Lochmühle aus, unser Ziel war die Stoißeralm.

Anfangs machte uns das Wetter noch Hoffnung auf weithin sichtbare Berggipfel, doch oben angelangt zogen dichte Wolken heran. Von Bergpanorama keine Spur. Nach einer Rast, den Durst gestillt und mit einer deftigen Brotzeit gestärkt, traten wir wieder den Rückweg an.

Viele Grüße

Bärbel

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Ruder Weltmeisterschaften in Poznan / Polen

 29. August 2009, Poznan, Lake Malta

11 Uhr 3 - Startbahn 2.

Das reimt sich und was sich reimt ist gut. Sagt zumindest Pumuckel.

 „LTA Coxed Four, four minutes to go“ schallt es aus dem Starterturm zu uns hinüber.  Der Adrenalinspiegel steigt in ungeahnte Höhen, der Pulsschlag ist in jeder Faser des Körpers spürbar.

Wir sind dabei! Wir haben uns tatsächlich über Vor - und Hoffnungslauf einen Startplatz  beim A-Finale der Weltmeisterschaften 2009 im LTA4+  erkämpft!

 Wir, das sind Marcus Klemp vom Ribnitzer Sportverein im Bug, Martin Lossau vom Ruder-Club Tegelort auf 2, Susanne Lackner vom Ruderclub Vilshofen auf 3, Steuermann Arne Maury von der Potsdamer Ruder Gesellschaft und Anke Molkenthin (ja, ich selbst, ich muss es selbst erst richtig begreifen…) vom Waginger Ruderverein auf Schlag.

 Noch im Frühjahr schien es aussichtslos in diesem Jahr ein international konkurrenzfähiges Boot  zusammenzustellen. Die Auswahl an Ruderern mit FISA-klassifizierter körperlicher Behinderung, die auch noch Leistungssport betreiben können und vor allem wollen ist in Deutschland eher klein. Nach personellen Veränderungen im Deutschen Ruderverband, nach Leistungstests und Sichtungswochenenden, nachdem Thomas Böhme als Bootstrainer bestellt wurde und alle einfließenden Kriterien berücksichtigt waren, kam für die Saison 2009 nur diese eine Besetzung in Frage.

 „Two minutes“. Grade haben wir noch schnell einen letzten Schluck aus den mitgeführten Wasserflaschen genommen und diese dann dem freundlichen Burschen, der unser Heck festhält zugeworfen. Die Blätter sind gesteckt, Marcus und Martin korrigieren noch leicht die Richtung, wir sind bereit.

 Eine erste Überraschung hatten wir beim Weltcup in München Ende Juni geliefert. In Abwesenheit vieler Weltspitzen-Mannschaften holten wir uns hier in einem guten Rennen die Silbermedaille. Ein Platz unter den ersten Drei war Voraussetzung für die Nominierung zu den Weltmeisterschaften. Trainer Tom und auch der  C T (sprich Zeetee), also der Cheftrainer des DRV, Hartmut Buschbacher waren zufrieden, haben aber auch gleich im Anschluss analysiert woran in den Wochen bis Polen zu arbeiten war. Alle vier sind wir körperlich verglichen mit den anderen Mannschaften eher auf der zierlicheren Seite. Auch wenn das im Alltag nicht so auffällt, unter Ruderern schon…..Daher galt es vor allem an der Kraft und Dynamik im Schlag zu arbeiten um gemäß Tom „geschmeidig den Vortrieb zu beschleunigen“. Es war unsere erste gemeinsame Regatta, zugleich die letzte vor der Weltmeisterschaft.

                                               

 Der entsprechend Trainingsplan ließ nicht lange auf sich warten und dann hieß es Hausaufgaben machen. Viele Kilometer auf dem Wasser und auf dem Ergometer, diesem netten Freund, der einem jeden Meter der noch nicht erledigt ist vor Augen hält, gnadenlos Wattzahlen übermittelt (meist niedriger als erhofft….) und mit diversen Drag-Faktoren tolle Variationsmöglichkeiten bietet, wurde zurückgelegt. Zudem ging es mindestens dreimal in der Woche in die Kraftkammer, auch während der gemeine Mitteleuropäer bei hochsommerlichen Temperaturen eher den Badesee aufsuchte.

 Nur ein einziges gemeinsames Trainingswochenende im Juli in Ratzeburg stand noch auf dem Programm bevor daheim die Taschen für knapp einen Monat Abwesenheit gepackt wurden. Zweieinhalb Wochen UWV (unmittelbare Wettkampfvorbereitung) hatte der  DRV für die gesamte Nationalmannschaft angesetzt und von dort sollte es per Bahn gleich weiter nach Poznan gehen.

Täglich wurde 2 oder 3 mal auf dem Ratzeburger See oder dem Küchensee trainiert, hinzu kamen Mobilisations- oder Stabilisationseinheiten, Ergotest und Relationsrennen und jeden zweiten Tag Blutabnahme u.a. zur CK-Wert –Feststellung und “Pipikontrolle“ für die „Pipidichte-Messung“. Schließlich sollte sich jeder aus- aber nicht überbelasten. Wenn man dann noch bedenkt, dass vier Mahlzeiten (nicht für Arne!, der war eh zu schwer) und natürlich ausreichend Schlaf in die 24 Stunden eines Tages eingebaut werden mussten, dann kann man sich vorstellen, dass keiner an Langeweile gelitten hat.

 Im Laufe der Zeit hatten wir auch die optimale Bootseinstellung für jeden von uns gefunden, wobei jeweils die verschiedenen Handicaps berücksichtigt werden mussten. Markus bekam einen erhöhten Rollsitz und einen längeren Dollenstift, damit er sich beim Ausheben leichter tut. Mein Stemmbrett wurde mit verschiedenen Schuhgrößen bestückt, damit links meine Karbonschale mit in den Schuh passt und der Fuß in verdrehter Stellung fixiert werden kann. Diese maßgefertigte  Schale hindert mein Bein  in hohem Maße am durch meine Dystonie bedingten Krampfen in der Fuß- und Wadenmuskulatur. Zudem bekam ich einen extrem schmalen Griff an den Riemen, da mein behinderter Arm damit wesentlich besser rudern kann. Auch war ich mit Big Blade, die andern Drei mit Smoothys unterwegs. Adaptiv Rowing eben….

 Die im Training gefahrenen Streckenzeiten wurden immer schneller, die Zusammenarbeit im Boot klappte immer besser. Es konnten immer höhere Schlagzahlen gefahren werden, bei kurzen Sprints sogar an 40 Schläge / Minute, wobei nicht nur die Frequenz, sondern vor allem die Bootsgeschwindigkeit gesteigert wurde, ohne dass die Mannschaft technisch auseinander fiel.

 „LTA  Coxed Four,  A – Finale,  Australia, Germany, Italy, Great Britain, Canada, Ukraine” kommt es vom Sprecherturm, “Konzentration!” von Arne, “Attention, red light, tüt“ wiederum vom Sprecherturm und los geht´s.

 Der Start hat wunderbar geklappt. Susi hat zwar sonst knapp 10% Restsehfähigkeit, muss aber heute blind mit absolut lichtdichter Brille fahren. Sie hat es super hinbekommen, meine Startschläge absolut zeitgleich übernehmen.

  „Und Schuuuuub und Schuuuuub, Schlagzahl 38, gleich 250m, Übergang, 3, 2, 1, 36, weiter geht’s, Luftkasten zu England, 2 Meter zu Italien, dran bleiben!, Beiiiine, Endzug!“ Brüllt mir Arne ins Gesicht und  tönt es zeitgleich aus dem Lautsprecher im Boot hinter mir.

  Martin, ihm wurde aufgrund von Knochenkrebs im Kindesalter  ein Wadenbein entfernt, zieht im Steuerbord-Zwilling hinter Susi optimal parallel mit ihr mit und Markus auf Backbord im Bug, der von Geburt an mit verkürzten Beinsehnen und entsprechender Spastik zu kämpfen hat, hebelt was das Zeug hält und bringt seine gesamte Oberkörper-Power zum Einsatz.

  „500m, kommt schon, wir sind gut dabei, dranbleiben, 35 jawohl, auf gehts, die Italiener sind noch da, drei Schläge, dann kommt der Druckzehner, 3, 2, 1, und Schuuuub, Schuuuuub, 36, kommt schon, Druck, ihr könnt das!, Beiiiine, und heeeeebeln!!!, jawolllll wir bleiben dran an  den Italienern!!!“

 Während wir auf dem Wasser kämpfen ist auch am Ufer einiges los. Tom radelt, vor Aufregung mit Gänsehaut am ganzen Körper, mitten im Pulk von Trainern und Begleitern neben dem Teilnehmerfeld her. Er brüllt zu uns rüber was die Lunge hergibt. Plötzlich läuft ihm ein Fußgänger ins Fahrrad. Vollbremsung, Rolle vorwärts über den Lenker und der CT schlittert von hinten mit seinem Rad auch noch mitten ins Gewühl. Wir hören und sehen von all dem nichts, werden uns nur später über die vielen blauen Flecken und Schürfwunden beider wundern……

 Ich sehe die 750m Markierung über uns und aus dem Augenwinkel am Ufer. Arne vergisst vor lauter Aufregung sie anzusagen. Ich weiß dass Susi auf die Ansage wartet, kann aber in dem Augenblick auch nichts tun.  Gleich wird Arne den Endspurt ansagen. Dieses Teilstück haben wir in den drei Tagen zwischen Hoffnungslauf und heute unter Toms kritischen Blicken mehrmals trainiert, analysiert und geistig einprogrammiert. Jeder weiß was gleich kommt. Mindestens 110% Einsatz sind gefragt, jetzt oder nie, alles andere ist egal, Augen zu und durch (ohne dass das jetzt bezogen auf Susi sarkastisch klingen soll…)

„Drei dann Endspurt, 3, 2, 1, und ab, 39, ja, weiterchrzwbrchr…..“ Arnes Stimme überschlägt sich hektisch „weiterweiterweiter, noch 100m, noch 5 Schläge, DUUUUUURRCCCCHHH!!!!!!“

  Wie benommen sitzen wir im  Boot, schnaufen vor uns hin und versuchen die Lage zu peilen. Susi reißt die Brille vom Kopf und schaut fragend zu mir vor. Ich wiederum schaue fragend zu Arne, der schaut fragend zum Schiedsrichterturm. Wir sind die 1000m vom 2000m Start bin zur 1000m Marke gefahren. D.h. hier gibt es keine Zuschauertribünen und auch keine Anzeigentafel.  Die Engländer haben gewonnen, das war eindeutig, aber danach kam es tüt, tüt….tüt. „Bronze“ brüllt Marcus aus dem Bug, er hatte beim Zieleinlauf die Situation von der Perspektive her am besten im Blick. Ein breites Grinsen macht sich auf allen fünf Gesichtern breit, noch breiter wird es, als auch der Regattasprecher die Positionen bestätigt. Das letzte „tüt“ galt Canada, die  beiden knapp aufeinander folgenden Italien und uns. Irgendwie müssen wir jetzt zum Siegersteg fahren, außerdem weiß ich nicht, ob ich nun lachen oder heulen soll. Brauche ich auch nicht wissen, passiert eh beides zeitgleich von ganz alleine.

 Tom hopst am Ufer im Dreieck und strahlt wie ein Honigkuchenpferd.

Wir legen an, liegen erst uns, dann den Italienern und Engländern in den Armen und schaffen es schließlich auch noch dem Pressesprecher des DRV, Oliver Palme, ein übertragungsfähiges Interview zu geben, bevor die eigentliche Siegerehrung durchgeführt wird.

 Ganze vier Zehntel waren es am Ende zu Italien, aber uns ist das alles so was von egal.….

 

 „Was zauderst du? Wenn du nicht den Augenblick ergreifst, entschwindet er dir. Wetteifere darum mit der Eile der Zeit durch Schnelligkeit der Benutzung und lerne, nicht auf bessere Zeiten zu warten, sondern den Tag zu nutzen“ (Vergil)

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                                                                                                                                 Anke Molkenthin

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Inn-Wanderruderfahrt am 5.Sept. 2009

Johann Kaindl                                                                                                             zu den Bilder

 Diese Strecke zwischen Kufstein und Wasserburg wurde schon öfter von Waginger Rudern befahren. Letztes Jahr wurde wetterbedingt nichts daraus, aber heuer klappte es wieder:

 Am 5. September fuhren wir (Alois, Heidi, Ingrid, Monika, Peter, Sigrid, Sylvia und ich) kurz nach 7.30 Uhr am Seeteufel mit dem Beerbus los, den Alois noch kurzfristig organisieren konnte. Die erste Einstiegsstelle in den Inn, bei Kufstein (Langkampfen) war nicht so leicht zu finden, so dass es fast 10 Uhr wurde, bis es losging. Dann allerdings ging es mit Unterstützung des Fließgewässers rasch dahin. Erstes Umsetzen in Oberaudorf, zweites Umsetzen in Brannenburg. Auf der dritten Etappe wurde am Happinger See zum Mittagessen beim Seerestaurant Hubertus angelegt. Nach einem guten Mittagessen wurde die 3. Etappe noch vervollständigt, nur noch ein Übersetzen über den Inn zum Kraftwerk Thansau. Die nächste Umstiegsstelle war Vogtareuth. Das auf der 5. Etappe geplante Anlegen beim Fischerstüberl (vor dem Kloster Attel) war mangels Anlegestelle nicht möglich, sodass es zur letzten Ausstiegsstelle am Ziel Wasserburg weiterging. Hier bestand noch die Möglichkeit, im angenehm kühlen Inn ein erfrischendes Bad zu nehmen.

   

 Am Abend gingen wir – wie sich das nach einer anstrengenden Wanderfahrt gehört -  zum gemütlichen Teil über. Bei der Einkehr beim Huberwirt am Kellerberg / Wasserburg haben alle dann die schöne Wanderfahrt nochmals vorbeiziehen lassen. Alle waren sich einig, dass dies eine der abwechslungsreichsten und landschaftlich schönsten Wanderfahrten ist. Zuerst bei Kufstein immer den Zahmen und den Wilden Kaiser im Blick, dann vorbei am Kranzhorn und lange Zeit der Blick zum Wendelstein, die überdachte Fußgängerbrücke bei Erl, dann die Klöster Rott am Inn und Attel und zum Schluss der Blick auf die Stadt Wasserburg vom Kellerberg.

                                       

 Vielen Dank an Peter für die perfekte Organisation, an Alois für die Organisation des Busses und an alle die, die ganz einfach dabei waren.

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8 Kinder erhielten Urkunden für das Ruderfertigkeits-Abzeichen in Bronze beim Kinder Sommerfest.

 Der Fleiß beim Üben des An- und Ablegens, Wendens, Einsteigens aus dem Wasser und vieles mehr in den vergangenen Wochen wurde beim Sommerfest vom stellv. Vorsitzenden Helmut Floder mit einer Urkunde belohnt, die von Laura gefertigt worden war. Helmut dankte den Teilnehmern und wies besonders auf die Wichtigkeit des erlernten richtigen Umgangs mit unserem teueren Bootsmaterial hin.

    

Geehrt wurden: Luisa Richter, Leonie Kaindl, Doris Kratzer, Simon Ecker, Vinzent Bode, Elisa Schwarz und nicht im Bild Hanna Lampertperger und Larissa Schmid.

                                        

Laura Bissen mit Hilfe von Tamara Lamminger hatten sich ein lustiges Programm ausgedacht: Einer Regatta, bei der es galt einen Luftballon an der Boje zu zerplatzen und wieder schnell ins Ziel zurückzufinden, Ratespiele und Grillen.

 Nach der Schulregatta in München, der Wanderfahrt nach Kühnhausen war das Sommerfest das dritte „ highlight“ der Kinderriegen. Jetzt bereiten  wir uns für die 6-Seen Regatta vor, bei der wir alle Rennen im Kinderbereich besetzen wollen. Dieses Jahr werden wir vor allem Erfahrung sammeln, denn die meisten unsere Teilnehmer sind erst 11 und 12 Jahre alt.

 Volker Gruhl

    

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Kinderwanderfahrt nach Kühnhausen vom 20. –21.8.2009

  Pünktlich um 16.00 Uhr trafen wir 2 Betreuer uns mit den 6 Kindern um das Gepäck in die Autos der Eltern zu verladen und die 2 Boote abfahrbereit zu machen. Nachdem jedes Kind seinen Platz gefunden hatte ,machten wir uns auch schon auf den Weg nach Kühnhausen. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir einige Pausen bevor wir schließlich nach 45 Minuten schweißtreibender Ruderei in Kühnhausen ankamen. Das Anlegen dort war ein Abenteuer, jedoch kein so großes wie das Ablegen, was wir allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten! Doch Abenteuer sind dazu da, bewältigt zu werden  und in diesem Sinne war das nach einigen taktischen Überlegungen und mit Hilfe der anwesenden Eltern auch kein unlösbares Problem mehr für uns! Anschließend bauten wir die Zelte auf und gingen Baden ,bis es um 19.30 Würstl und Salat gab! Nach dem Essen erfrischten wir uns noch mal im kühlen Nass bis die Sonne unterging. Der wunderschöne Sonnenuntergang begeisterte uns alle und als es finster war grillten wir Marshmallows auf Schaschlikspießen über den Kerzen. Dabei war Präzisionsarbeit gefordert, da die Marshmallows sehr schnell schwarz wurden bzw. zu brennen begannen!

              

 Um 22 Uhr machten wir uns auf zu einer Fackelwanderung, die jedoch schnell zu einer Odysee durch den Campingplatz wurde, da alle Tore die nach außen führten verschlossen waren, sodass wir auf dem Campingplatz eingeschlossen waren. Letztendlich fanden wir aber doch noch einen Weg nach draußen und gingen ein Stück am Seeufer entlang und wieder zurück. Wieder bei den Zelten angekommen wurden noch 2 Tüten Chips vernichtet um dann einen wohlbekömmlichen Verdauungsschlaf halten zu können!

Am nächsten Morgen packten wir noch vor dem Frühstück alles zusammen. Zum Frühstück gab es frische Brezen und Semmeln, Marmelade und Nutella, Orangensaft, Milch und Kaba, sodass für jeden das richtige dabei war. Das Ablegen war, wie bereits erwähnt, ein noch größeres Abenteuer als das Anlegen, doch auch diese Aufgabe meisterten wir mit viel Kreativität! Nachdem unser Gepäck wieder in die Autos verladen worden war, machten wir uns mit Bodensee und Ruperti wieder auf den Heimweg zum Bootshaus, wo Volker uns schon mit Eis empfing und auch einige Eltern schon sehnsüchtig warteten. Ich bedanke mich bei all den Eltern, die uns alle sehr geholfen haben, sei es beim An- und Ablegen, die uns als „Grillmeister“, „Salatlieferanten“ oder „Gepäcktransporter“!

Einen großes Dankeschön geht an Lydia, die mich bei der Bändigung „unserer“ sechs, doch recht braven, Teilnehmer unterstützt hat und an Volker, der mir bei der Organisation mit Rat und Tat zur Seite stand! Ich hoffe, dass nächstes Jahr wieder mehr Kinder teilnehmen und dass der Wettergott uns wieder so gut gesonnen sein wird!

Teresa Seehuber

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08.08.2009 Nessi auf der Salzach                       zu den Bilder

 Am 8. August war es wieder mal soweit für eine Wanderfahrt auf der Salzach, da wurde ich von den Wagingern zum Saalachspitz gebracht. Als Peter mit den Gästen aus Deggendorf eintraf brachte man mich zum Wasser. Es gab sogar die Überlegung mit mir einen abgetriebenen Hund vom gegenüberliegenden Ufer Hochzurudern, was dann doch die Feuerwehr erledigte. So hatte meine Mannschaft während der Sonnencremsalbung und dem warten auf die Autoversetzkompanie genug zum >lästern< .Sabine und Gerhard warteten schon fünf Jahre auf diese Fahrt. Mal gab es Termin- das nächstemal Wasserstandsprobleme. Auch für den Sepp Wagner aus Rosenheim und für den Hans Kaindl aus Waging war es das erste Mal. Nur der Peter und der Albert hatten schon Salzach - Erfahrung.

     

Bei der ersten Etappe unter der sehenswerten Stahlbrücke (Oberndorf/ Laufen 1902 von Prinzregent Luitpold schön renoviert) saß besser stand Krumscheid am Steuerplatz, der in der Salzachschleife Oberndorf von Peter abgelöst wurde. Den bald hatten wir eine Stromschnelle zu meistern, die Peter geschickt mit nur wenigen Spritzern durchfuhr, diese Sohlschwelle musste ich bei meiner letzten Fahrt ohne Vorahnung das erste Mal meistern. Schlagfrau Sabine wechselte mit Peter auf dem Wasser und steuerte später in die Götzinger Achen (km 27,8) die der Ausfluss des Waginger Sees ist, zum großen Wechsel. Albert rein, Hans raus und Gerhard am Steuerplatz, am Kloster Raitenhaslach vorbei, ehe ich gegenüber von Burghausen an einer Rampe  abermals anlanden musste.

 Diesmal wurde ich ans Ufer gelegt und meine Mannschaft kehrte zum Mittagessen mit Blick zur Burg und Stadtpanorama ein. Von den Hochwassermarken am Brauhaus gegenüber beeindruckt und gestärkt trafen alle wieder bei mir ein.

    

 Bei der letzte Etappe machte Sepp Landdienst nachdem er der Crew aufs Wasser geholfen hatte. Schon kam der Kreuzfelsen in Sicht, den ich mit respektvollem Abstand nehmen durfte. Meine Mannschaft hatte trotz der tollen Steilwand aus Konglomerat mit vielen Höhlen auch noch genug Aufmerksamkeit für die Strömung und so kam ich heil in den Auenbereich. Die letzten Kilometer auf der Salzach und auf dem gestauten Inn waren dank leichten Gegenwinds kein Problem. In Braunau wurde ich wieder auf den Hänger verladen. Peter brachte Gerhard noch zum WOMO und man traf sich zu einem schönen Abschluß im Gasthaus Putscher in Ranshofen.

Am nächsten Vormittag hat mich Peter mit viel Wasser von dem feinen Salzachsand befreit und wieder im großen Stall beim Bauern in Taching untergebracht, wo ich schon sehnsüchtig auf neue Fahrten warte. 

Eure Nessi

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 Im Rahmen des Ferienprogramms der Marktgemeinde Waging am See

veranstaltete der Waginger Ruderverein am Samstag den 8.August einen Schnupperkurs. 19 Kinder im Alter zwischen 9 und 12 Jahren trafen sich bei strahlendem Sonnenschein vor dem Bootshaus um zuerst eine kurze Einführung ins Rudern zu bekommen und dann selbst aufs Wasser zu gehen. Am Vormittag wurde in 5 Mannschaftsbooten die Grundtechnik erlernt, welche nach einer Mittagspause bereits von 12 Mutigen im Einer umgesetzt wurde. Erstaunlicherweise musste niemand Baden gehen. Wer sich noch nicht so sicher war, konnte weiterhin im Mannschaftsboot sein Rudergeschick unter Beweis setzen. Die Ruderbegeisterten konnten sich am Ende sogleich zu einem Kinderanfängerkurs, der vom 21. bis zum 23.August stattfinden wird, anmelden.


        

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 Innfantasie statt Wanderfahrt am 1.August

 Von Heidi Kirner                                                                                                zu den Bilder

 Eigentlich wollten wir die Innfantasie mit einer Wanderfahrt verbinden doch wegen zu wenig Teilnehmern hat Peter noch kurzfristig die Teilnahme zur 2.Etappe mit einem Boot dem Schirmherr Johann Dettendorfer zugesagt. 
(Innfantasie ist ein Kunst- und Kulturobjekt zur Einstimmung auf die Landesgartenschau 2010 wobei ein Kunstobjekt Namens Botschaft auf einer Fähre in 3Etappen begleitet wird)

   

  Bei schönstem Sommerwetter sind wir (Peter, Sigrid, Alois und ich) am frühen Nachmittag nach Nußdorf/Inn zur Ablegestelle gefahren. Bei unserer Ankunft gegen 16°° haben sich auch gleichzeitig die teilnehmenden Boote, 2Boote v. Rosenheimer u.2Boote vom Priener Ruderverein eingefunden. Nach Besprechung mit dem Schirmherr über den Ablauf sind wir gegen 17°° Ca. 12km Flussaufwärts nach Oberaudorf gerudert. Der Sepp vom Rosenheimer 
Verein hat uns im Vierer mit Steuermann tatkräftig unterstützt worüber wir sehr dankbar waren. Nach der schweißtreibenden Auffahrt haben wir uns bei einem gemeinsamen Picknik gestärkt. Nachdem wir die Boote mit dem bereitgestellten Blumenschmuck dekoriert hatten sind wir gegen 20°°zur Begleitung der Fähre gestartet. Es war für uns ein unvergessliches 
Erlebnis bei einbrechender Dunkelheit, beidseitig am Ufer begleitet von Fackelläufern, Radfahrern, klatschenden Zuschauern, der Dettendorfer Blasmusik auf der Plätte und einem kräftigen Abendrot in Nußdorf von vielen applaudierenden Zuschauern und Böllerschüssen empfangen zu werden.

 

Anschließend haben wir uns am Bootshafen, wo das Schiffleutfest stattfand noch gestärkt und 
das schöne Erlebnis ausklingen lassen.

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Mädchen Schülerriege des Annette Kolb Gymnasiums mit guten Rennen beim Landesfinale der Schulen

 Mit 2 Booten ( Gig-Vierer mit Steuerfrau) beteiligten sich die Ruderinnen des AKG in der Altersklasse IV ( Jahrgang 97 u. jünger) beim Landesentscheid der Bayerischen Schulen auf der Olympiastrecke in Oberschleißheim. Kurzfristig absagen mußte das Boot der Hauptschule Waging wegen eines gebrochenen Fingers.

 14 Boote waren am Start in dieser Altersklasse. Im ersten Vorlauf verpaßte Boot 1 (Paulina Wochinger, Katharina Hinterstoißer, Raffaela Schuhegger, Johanna Sundheimer, Doris Kraller)als Vierte knapp das Finale und erreichte im Gesamtergebnis den 7. Platz. Boot 2 ( Hanna Lampersperger, Laura Langwieder, Leonie Kaindl, Elena Mühlbacher, Elisa Schwarz ) qualifizierte sich durch einen starken 2. Platz im Vorlauf fürs Finale und wurde Gesamt Fünfter.

 Die Betreuer des Waginger Rudervereins freuten sich über die gute Leistung dieser lebhaften und einsatzfreudigen Mädchen, von denen dieses mal noch gar nicht alle zum Einsatz kamen, da nur 2 Boote je Altersklasse zugelassen sind. Es steckt sehr viel Potential in dieser Riege und läßt für die Zukunft noch einiges erwarten.   Ergebinis-Liste

    

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Drei Siege bei den Bayrischen Meisterschaften *

Am 26. und 27. Juli fanden in Schweinfurt die diesjährigen Bayrischen Meisterschaften statt. Bei recht welligem Wasser aber angenehmen Temperaturen wurde um die Titel gekämpft.

Lydia Weber konnte mit ihren Kameradinnen aus Erlangen und Würzburg im Juniorinnen A Doppelvierer einen deutlichen Sieg gegen das Vereinsboot aus Kaufering herausfahren. Dies war insofern nach Bekanntgabe des Meldeergebnisses zu erwarten, als dass es sich bei Lydias Mannschaft ausschließlich um Teilnehmerinnen der Deutschen Jugendmeisterschaften handelt.

Einen weiteren Sieg holte sie sich im gemischten Junior A Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Erlangen und Landshut. Dieses Rennen war wesentlich spannender und erst auf den letzten Metern wurde die eine Sekunde Vorsprung herausgerudert, die für den Sieg vor den Booten aus München und Passau reichte.

Matthias Krumscheid ist von seinem Auslandsstudienaufenthalt aus Spanien zurück und konnte bei seiner ersten Regatta in Bayern nach zwei Jahren mit einem Sieg und zwei dritten Plätzen seine frühere Erfolgsserie fortsetzen. Mit seinem Zweierpartner aus Marktheidenfeld erruderte er einen deutlichen Sieg im Männer Leichtgewichts Doppelzweier. Die fünf Boote im Feld, mit dabei z.B. die Deutschen Jungend- und Vizemeister des vergangenen Jahres, lagen bis zur Streckenhälfte auf gleicher Höhe, aber mit der hohen Schlagfrequenz von 38 Schlägen pro Minute konnte sich das Duo in der zweiten Streckenhälfte von den gegnerischen Booten lösen und überquerten ungefährdet als Erste die Ziellinie.

Bronze gab es für Matthias im Leichtgewichts Männer Einer. Nach einem souveränen Vorlaufsieg, stand das Finale mit den stärksten Männern dieser Klasse auf dem Programm. Der Favorit Stephan Schad aus Würzburg und Matthias gingen gleich zu Rennbeginn in Führung. Nach der Streckenhälfte jedoch fuhr sich Schad ein Bootslänge Vorsprung heraus, die er unangefochten ins Ziel brachte. Ein weiterer Würzburger Ruderer schnappte Matthias mit einem bravourösen Endspurt leider knapp die Silbermedaille vor der Nase weg.

Zum Abschluß der Regatta stieg Matthias noch mit in einen Männer Achter. Hier waren die Gegner allerdings deutlich überlegen und so kam am Ende der dritte Platz von drei Booten heraus.

Laura Bissen ging im Leichtgewicht Juniorinnen B Einer an den Start und konnte in einem stark besetzten Vorlauf mit einem hervorragenden Rennen sogar gegen die amtierende deutsche Jahrgangsvizemeisterin gewinnen. Im Finale war jedoch leider nicht mehr genug Stehvermögen vorhanden um ein weiteres starkes Rennen zu fahren und so wurde es am Ende der fünfte Platz. Nach dem Einerrennen fuhr Laura noch in Renngemeinschaft im Juniorinnen B Doppelvierer mit Steuermann. In dem Fall handelte es sich um eine Steuerfrau, nämlich Tamara Lamminger. Für die beiden war es eine neue Erfahrung einmal in einem Großboot an den Start zu gehen. Das Boot konnte zwar nicht in den Rennverlauf an der Spitze eingreifen, aber den Waginger Ruderinnen hat es dennoch sehr viel Spaß gemacht einmal im Mannschaftsboot anzutreten.

Anke Molkenthin konnte ihr gemeldetes Doppelzweier Masters Frauen Rennen am Sonntag in Schweinfurt aufgrund der Wetterkapriolen im Salzkammergut am Vortag leider nicht wahrnehmen. Sie war zudem bei der Gmundner Traunsee-Regatta für Samstag in zwei Rennen gemeldet. Aufgrund der starken Regenfälle und Sturmwarnung auf dem Traunsee wurde die gesamte Regatta nach den ersten beiden Rennen kurzfristig abgebrochen und komplett auf Sonntag verschoben. Hier konnte sie dann aber in Renngemeinschaft sowohl im Mixed Doppelzweier als auch den Mixed Doppelvierer jeweils mit großem Vorsprung gewinnen.

Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende für die Waginger Rennruderer und ein weiterer Schritt durch eine erfolgreiche Saison.

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Schlag auf Schlag durch die Saison

Am vergangenen Sonntag fand bei sommerlichen Temperaturen der 2. Waginger Kilometertag statt, getreu dem Motto "von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang so viel rudern wie du kannst und magst". Unsere Ruderwartin Gudrun Oyntzen hatte im vergangenen Jahr zur Premiere eingeladen und das Ereignis scheint sich im Jahreskalender des Waginger RV zu etablieren.
Die Wanderruderer um Wanderruderwart Peter Hinterstoißer hatten ja bereits bei diversen Fahrten auf Seen und Flüssen Deutschlands und Österreichs Ausdauer und Sitzfleisch trainiert, aber auch die anderen ließen sich das Erlebnis nicht nehmen. Insgesamt 39 Ruderer und Ruderinnen erruderten 696 Kilometer bei 18 Fahrten. Die fleißigsten Kilometersammler brachten es auf dreimal sowohl den Waginger, als auch den Tachinger See auf und ab, also auf 60 Kilometer. Andere gingen es gemütlich an, nahmen Proviant mit auf die Fahrt und genossen das angenehme Wetter bei Ruderpausen im Boot. Alle waren sich einig, daß der Waginger Kilometertag auch im kommenden Jahr wieder stattfinden soll.
Aus der Schülerriege werden am Freitag, also am 24. Juli drei Boote beim Landesfinale der Schulen in Oberschleißheim im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia um den Landessieg kämpfen.
Für die Rennruderer geht es am kommenden Wochenende bei den Bayerischen Meisterschaften am 25. und 26. Juli in Schweifurt um die Ermittlung der Landesmeister 2009. Matthias Krumscheid wird im Leichtgewichts-Männer A Einer und in Renngemeinschaft im Leichtgewichts-Männer A Doppelzweier um die Titel rudern. Bei den Masters Frauen fährt Anke Molkenthin in Renngemeinschaft im Doppelzweier. Die von Trainer Matthias Jakob gut vorbereitete Juniorin Laura Bissen geht im Leichtgewichts-Juniorinnen B Einer und in Renngemeinschaft im Juniorinnen Doppelvierer mit Steuermann B an den Start, der von Tamara Lamminger gesteuert wird. Tamara sitzt zudem in einer Renngemeinschaft im Junior-Mixed Doppelvierer mit Steuermann B.
Bei der Ende September stattfinden Sechs Seenregatta wollen wir auch heuer wieder mit der qualitativ und quantitativ bestmöglichen Vereins-Mannschaft des Waginger RV antreten. Ausrichter ist in diesem Jahr der Ruderverein Seewalchen am Attersee. Erste Boots-Mannschaften haben sich bereits gebildet und das gemeinsame Training aufgenommen. 
Interessierte wenden sich baldmöglichst an unsere Ruderwartin Gudrun, die sich um die Mannschaftskoordination kümmert.

         

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Wanderfahrt am Tegernsee, Samstag  11. Juli 2009      zu den Bildern

 Am Samstag, dem 11. Juli 2009 machten wir (Sylvia, Heidi, Peter und ich) uns um 8.30 Uhr vom Parkplatz Seeteufel auf den Weg zum idyllisch gelegenen Tegernsee etwa 50 km südlich von München. 

 

Vielen Dank dem Ruderverein Tegernsee und der netten Mannschaft, welche um ein schönes Wanderrudererlebnis reicher wurde.

 

 Dank einer höchst angenehm empfundenen Rückfahrt in Sylvias Automatik-Mercedes waren wir gegen Abend wohlbehalten im Strandbad Seeteufel zurück.

 

 Zum Abschied kehrten wir dann noch beim Bräustübl in Tegernsee ein und ließen uns dort gute Salate und andere Häppchen munden.

 

 Um 10.30 Uhr ging es dann los mit unserer Wanderruderfahrt dem Ostufer des Sees entlang über Tegernsee Richtung Gmund.
Es herrschten ideale Ruderbedingungen, trotzdem hatten wir Umziehsachen und Regenzeug dabei. Da der See nicht allzu lange ist, kamen wir dann mit Freude auf einen kleinen Imbiss an unserem Ziel, einem thailändischen Lokal, am anderen Ende des Tegernsees an.
Wir labten uns an Honigbutterkuchen, heißer Suppe und frisch zubereitetem Gemüse mit Scampi thailändischer Art (etwas scharf) und genossen den Blick auf die reizvolle Umgebung und den malerischen See. Dass zwei ordentliche Schauer, welche aber nur sehr kurz waren, niedergingen, während wir unsere Mahlzeit bei den herzlichen Gastgebern einnahmen, störte uns überhaupt nicht – im Gegenteil, wir genossen das so richtig, schlemmten und relaxten ausgiebig.
Als sich die Wolken wieder lüfteten und ein kleines Stückchen Blau am Himmel sichtbar wurde, beschlossen wir, unsere Seerundfahrt rasch fortzusetzen, zumal es weiter hinten auch nicht gerade rosig aussah.
Der See präsentierte sich nun wunderbar ruhig, nur die Holzskulls älterer Bauart forderten unsere Kraft und Geschicklichkeit in der Phase des Aufdrehens schon etwas, vor allem deshalb, weil die Dollen schon über einen längeren Zeitraum keine Schmierung mehr genossen haben dürften.
Nichtsdestoweniger machte uns auch das Zurückrudern unheimlich viel Spaß, wir waren immer bei bester Laune und der Tegernsee wird uns in schöner Erinnerung bleiben, die wir nicht missen möchten.

 

 Im Ruderverein Tegernsee von 1949 e.V. angekommen wurden wir bald, wie vereinbart, sehr freundlich von Kathrin empfangen. Sie öffnete uns mit Eingabe eines elektronischen Codes sowohl die Türe zum Bootshaus als auch die Tür des zum etwas Richtung See hin versetzten kleinen Häuschens . Dieses ist mit einer Kochnische, Tischen und Bänken ausgestattet und bietet nette Aufenthalte für die Mitglieder des Vereins. Dann wies uns Kathrin einen C-Vierer ohne Stm. zu und zeigte uns das gepflegte Bootshaus mit vielen schönen Holzbooten und auch 2 venezianischen Gondeln.

 

 Die Wettervorhersage war ‚sosolala‘,  wir ließen uns aber davon nicht beirren und wurden schlussendlich  mit einer schönen Wanderfahrt belohnt!

 Sigrid Hinterstoisser

     

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