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Semper talis, semper
fidelis! – Trainingsmannschaft 2008 von
15
Regatten, 25 Siege, 366 Tage. So sah für die Trainingsmannschaft das Jahr
2008 aus. Leider nicht ganz so erfolgreich, wie die letzten Jahre, haben
wir doch vor allem auf den kleineren bayrischen Regatten hin und wieder
die Gegner ordentlich abgezockt. Auch einige viele unzählige
Trainingslager wurden von uns unsicher gemacht. Dieses
Jahr hatten wir leider aber auch mit vielen Ausfällen zu kämpfen, was
uns Trainer oft nicht nur die letzten Nerven gekostet hat. Aber trotz
alledem haben wir immer von irgendwo her einen leichten Aufwind gespürt. Auf
dem Bereich der Ernährung sind wir auf eine neue Energiequelle für
Rennruderer gestoßen – Frischkäse. In Nürnberg mussten wir
gezwungenermaßen einen Pendeltransport errichten um die Versorgung
aufrechterhalten zu können. Dabei
unseren Zeltplatz ausfindig machen zu können war meist nicht so
schwierig, waren wir doch mit Beatbox oft lauter als die eigentlichen
Regattalautsprechanlagen. Dabei reichte das Repertoire von Folklore bis
ins Unendliche, zur Freude der anderen Vereine. Eigentlich war es uns dank
Musik fast immer möglich „Drei Tage wach“ zu bleiben. Außerdem
waren wir wahrscheinlich mit Abstand der Verein, der am meisten Kisten
mitführt. Zur Pavillonkiste, die noch aus dem letzen Jahr stammt, kam
eine Kiste für die beiden großen Mannschaftszelte hinzu. Eineinhalb
Zentner schwer, wenn voll gepackt. Tja, da werden sich die Mädls heuer
freuen, wenn die bärenstarken Knaben nicht mehr mit fahren. Da
werden wir uns so manches Mal ein paar Tragtiere von den Gebirgsjägern
ausleihen müssen. Als
letzte große Regatta der alten Saison, die bis zur Sommerpause geht,
waren wir wieder auf der bayrischen Meisterschaft in Ingolstadt. Leider
nur ein Meistertitel, ein zweit platzierter und vier dritte Plätze waren
das Ergebnis. Trotzdem wurde die Saison wie immer schon auf der Regatta
ausführlich befeiert.
„Alter Hase“
„Flaggschiff in Flammen“
„Wanderdüne“
Wenn
sie heuer wanderte, tat sie dies im JF 1x A LG. Dabei erklomm sie sechsmal
den ersten Platz. Außerdem absolvierte Lydia heuer den Lehrgang zur Übungsleiterin
im Rudersport. Ihr Spezialgebiet dabei ist wahrscheinlich Wanderrudern. „Baam oida!“ Unsere
Master of Disaster, ohne die nix lief. Die immer für Stimmung sorgten,
mit und ohne Beatbox. Unser JM 2x A LG. Ihr Ziel war heuer grenzenlose
Gaudi auf den bayrischen Regatten. Und das haben sie hervorragend erfüllt.
Immerhin vier Mal waren sie schneller als alle anderen. Das Ende ihrer
Rennrudererzeit kam auf der bayrischen Meisterschaft. Beide um sich jetzt
sinnvoll auf Ausbildung und Abitur vorzubereiten. Aber wenn’s im
Bootshaus mal wieder rund geht oder auf den Regattaplätzen laut wird, weiß
jeder genau wer wieder da ist.
„Mr
High-Tech“ Kilian Linde (91)
Kilian,
der heuer durch Abschlussprüfung und jetzt Fachoberschule immer wieder
ans lernen gebunden war, ging heuer als Jahrgangsjüngerer im JM 1x A LG
an den Start. Obwohl ihm das Glück nur einmal Hold war, ließ er sich es
nicht so leicht nehmen immer wieder ins Boot zu steigen. „Meisterin für geistige Zwischenfälle“
„Ned jammern!“
Hatte
sie dieses Jahr doch die wechselvollste Geschichte hinter sich. Da sie
dieses Jahr als einzige von uns noch im Kinderbereich starten durfte, war
von Jahresbeginn an der Einer ihr eigentliches Stammboot. Für den
Bundeswettbewerb sollte ein 4x+ zusammengestellt werden, für den sie
unverzichtbarer Bestandteil war. Nach einigem hin und her, war endlich die
endgültige Mannschaft gefunden. Als jedoch auf den Nominierungsregatten
die Erfolge ausblieben, wurde aus dem 4x+ ein 2x gemacht. Dieser bestand
jetzt wiederum aus Tamara und „Bub, habeder!“ Eure Trainer „Bub,
habeder!“ so begannen viele hunderttausende Telefonate zwischen uns
Trainern. Immer gabs was zu besprechen. Vorbesprechungen für Regatten,
Diskussionen über Rudertechnik oder Bootseinstellungen, die dann doch
nicht passen sollten, Verwaltungs- und Organisationsaufwand. Alles mögliche.
Und das ganz nebenbei, neben dem Training, was auch noch unendlich Zeit
verschlang. Nicht umsonst, stellen wir beide heuer die Hälfte aller
geleisteten Übungsleiterstunden. Regatten und Trainingslager verlangen
eine 24 Stunden Bereitschaft. Rennruderer sind halt wie kleine Kinder.
Somit hatte eine Regatta für uns vom Planungsbeginn bis zum
Abrechnungsabschluss nicht selten unter 60 Stunden. Trotzdem
war’s für uns doch die meiste Zeit recht lustig was uns die Arbeit,
seelisch zumindest, sehr erleichtert hat. Alles
in allem war 2008 für uns wieder ein tolles Jahr. Danke
auch an Korbi, der immer wieder mal als Aushilfstrainer eingesprungen ist.
Auch
ein Danke an den Vorstand, den wir immer wieder mit allen möglichen
Problemen belagern durften. Und
natürlich an unsere Schützlinge die uns dieses Jahr des öfteren versüßt
haben.
In diesem Sinne ein hoch gelobtes
„MANNSCHAFT VORWÄRTS!“ Eure Trainer Matze und Rousman
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